Aue: Blick auf die Tabelle verboten

Aue - Der FC Erzgebirge hat am eigenen Leib erfahren, wie es ist, am Boden liegenden Teams den Herzschrittmacher in die Hand zu geben. Aue hat Magdeburg und Ingolstadt wiederbelebt, die jetzt dem Keller enteilen. Gegen Duisburg und Sandhausen sollten die Veilchen das unterlassen.

Will bei den künftigen Besprechungen und Spielauswertungen den Blick auf die Tabelle vermeiden: FCE-Trainer Daniel Meyer.
Will bei den künftigen Besprechungen und Spielauswertungen den Blick auf die Tabelle vermeiden: FCE-Trainer Daniel Meyer.  © picture point/Sven Sonntag

Der 1. FCM und der FCI hätten im Normalfall drei Punkte weniger, Aue sechs mehr und könnte sich vor Lachen den Bauch nicht mehr halten. Könnte gibt es im Leben aber nicht. Und genau das zeigt, wie wichtig diese beiden Partien sind, in deren Mitte das Bonusspiel gegen Köln liegt.

Mental und körperlich muss Aue auf der Höhe sein, um zwei Siege zu landen. Diese würden den FCE aus dem Keller rauskatapultieren und den MSV und den SVS fast schon dort einmauern.

Trainer Daniel Meyer greift zu einem ganz einfachen Trick, um den Druck aus der Mannschaft zu nehmen: "Wir schauen nicht mehr auf die Tabelle, konzentrieren uns nur noch auf uns selbst. Damit fahren wir am besten, alles andere lenkt ab", so der 39-Jährige.

"Wir haben in unseren Auswertungen und Vorbereitungen immer mal die Tabelle mit ins Spiels gebracht, um die Situation zu verdeutlichen. Vielleicht war das falsch. Daher werden wir diese völlig ausblenden."

Der Sonntag wird bereits zeigen, ob der Kniff gefruchtet hat.

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