Aue im Wildpark! Baut Schuster beim KSC auf Breitkreuz?

Aue - Greift am Montagabend das Gesetz der Serie, dürften beim Auswärtsspiel in Karlsruhe zwei Ereignisse eintreten: Die Partie endet unentschieden und der FC Erzgebirge fängt sich in der Schlussviertelstunde ein Gegentor nach einem ruhenden Ball. Wieso? Gastgeber Karlsruher SC spielte sechs Mal in Folge Remis. Aue schluckte zuletzt in drei aufeinander folgenden Partien späte Gegentore nach Eckball und Einwurf.

Steve Breitkreuz bestritt sein letztes Punktspiel für den FC Erzgebirge am 28. April beim 3:2-Heimsieg gegen den VfL Bochum. Montag könnte es wieder soweit sein.
Steve Breitkreuz bestritt sein letztes Punktspiel für den FC Erzgebirge am 28. April beim 3:2-Heimsieg gegen den VfL Bochum. Montag könnte es wieder soweit sein.  © picture point/Sven Sonntag

Aue will die eigene Serie durchbrechen. Coach Dirk Schuster geht dafür in detailliert in die Analyse, seziert die Situationen, die in Darmstadt (0:1) und Düsseldorf (1:2) und zuletzt gegen Heidenheim (1:1) ein besseres Abschneiden verhinderten.

"Man muss das separat betrachten. Bei Darmstadt den Gegner nach der Ecke so frei zum Kopfball kommen zu lassen, ist schlecht verteidigt gewesen. In Düsseldorf fällt das Tor auch nach einem Eckball, war aber der Drangphase der Fortuna mit geschuldet. Bei Heidenheim, war auch die Körpergröße und die Wucht mit entscheidend, wenn ich sehe, wie viele Spieler um die 1,90 Meter maßen. Zählt man da unsere Kopfballspieler dagegen, hatten wir Größennachteile. Trotzdem kann man den Einwurf zum 1:1 besser verteidigen."

Mit Tim Kleindienst (1,94 Meter), Oliver Hüsing (1,93) und Sebastian Griesbeck (1,89) standen bei Heidenheim ganz schöne Kanten im Kader. Bei Aue langt nur Marko Mihojevic (1,91) ans Gardemaß heran - noch.

"Steve ist bei 100 Prozent Fitness eine Alternative"

Schuster: "Wenn Steve und Malcolm zurückkommen, sind wir in der Beziehung sehr gut aufgestellt." Die angesprochenen Steve Breitkreuz und Malcolm Cacutalua sind nach ihren schwierigen Knieverletzungen auf dem steinigen Weg zurück. Ist einer der beiden gegen Karlsruhe bereits eine Option? "Steve ist bei 100 Prozent Fitness eine Alternative", lässt sich Schuster noch nicht in die Karten schauen.

Wünschenswert wäre mehr körperliche Präsenz, denn Karlsruhe kommt genau darüber. Mit Defensivspieler Daniel Gordon (1,94) und Lukas Fröde (1,92) sowie Torjäger Philipp Hofmann (1,95) warten am Montag im Wildparkstadion ordentliche Hünen auf den FCE, wie Schuster bestätigt: "Sie besitzen bei Standards ähnliche Stärken wie Heidenheim. Das muss unsere Mannschaft bei der Trainingswoche mitbekommen. Auch, dass ein Einwurf so zu verteidigen ist, wie ein Freistoß von der Seite oder eine Ecke."

Seit März nur in zivil zu den Partien zu sehen: Malcolm Cacutalua.
Seit März nur in zivil zu den Partien zu sehen: Malcolm Cacutalua.  © picture point/Sven Sonntag
Aues Trainer Dirk Schuster.
Aues Trainer Dirk Schuster.  © picture point/Sven Sonntag

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