Aue: Hat sich Strauß in der Startelf etabliert?

Aue - Helge Leonhardt setzt auf Kontinuität und honoriert bedingungslosen Einsatz für den FC Erzgebirge Aue. Mit sieben Spielern verlängerte der Klub-Patriarch im letzten halben Jahr langfristig bis 2023.

John Patrick Strauß (r.) kam gegen Ende der Hinrunde öfter zum Einsatz.
John Patrick Strauß (r.) kam gegen Ende der Hinrunde öfter zum Einsatz.  © Picture Point/ Sven Sonntag

Die nächsten Verträge werden im Frühjahr festgezurrt. Einer, der sich berechtigte Hoffnungen machen darf, ist John Patrick Strauß, dessen aktuelles Arbeitspapier zum 30. Juni 2020 ausläuft.

"Bestätigt er die Leistungen aus den Spielen vor der Winterpause, setzen wir uns im Frühjahr zusammen", gewährte Leonhardt im Spanien-Camp einen Einblick in seine Kaderplanung.

Strauß freut's: "So etwas hört man sehr gerne! Ich wäre sehr angetan, denn ich fühle mich wohl in Aue. Seit drei Jahren wohne ich dort. Die Stadt ist klein, aber schön."

Lange musste sich der 1,78 Meter große Außenverteidiger hinten anstellen. Er stand in jedem der bisherigen 18 Zweitliga-Partien im Aufgebot, kam aber nur fünf Mal zum Einsatz, davon drei Spiele von Beginn an - allesamt zum Jahresende.

Hannover, Regensburg, Fürth - Strauß war bei Coach Dirk Schuster gesetzt. "Die drei Spiele haben mir sehr gut getan und Selbstvertrauen gegeben. Mich freut insbesondere die Wertschätzung vom Trainer. In Regensburg musste ich angeschlagen runter, konnte danach die ersten Übungseinheiten nicht mitmachen und erhielt trotzdem das Vertrauen gegen Fürth", blickt Strauß zurück.

John Patrick Strauß biss sich nach einer Blessur im linken Oberschenkel durch

John Patrick Strauß hat durch Topleistungen vor der Winterpause auf sich aufmerksam gemacht. Nun winkt ihm ein neuer Vertrag bei den Veilchen. Und auch ein fester Platz in der Auer Startelf?
John Patrick Strauß hat durch Topleistungen vor der Winterpause auf sich aufmerksam gemacht. Nun winkt ihm ein neuer Vertrag bei den Veilchen. Und auch ein fester Platz in der Auer Startelf?  © Picture Point/ Sven Sonntag

Die Blessur im linken Oberschenkel konnte ihn nicht stoppen. Ein halbes Jahr hatte "Straußi" zu knaupeln, wollte sich unbedingt durchbeißen.

Das hat er geschafft - sich aber auch in der Startelf festgespielt?

"Hoffentlich konnte ich Argumente dafür liefern, dass ich am Dienstag in Wiesbaden wieder von Beginn an ran darf. Jedenfalls fühle ich mich fit, bin bereit."

Und heiß ist er, richtig heiß! Am Spieltag feiert Strauß, der in Gießen, keine Stunde von Wiesbaden entfernt, aufwuchs, seinen 24. Geburtstag.

"Mein Heimatverein FC Cleeberg hat sich einen Bus gemietet. Es werden an die 30 Leute kommen", berichtet Strauß: "Auch Familie und Freunde sind dabei."

Denen will er natürlich etwas bieten: "Wenn wir unsere Auswärtsbilanz verbessern wollen, können wir in Wiesbaden damit beginnen."

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