Nach Aue-Trainerbeben um die Meyers: FCE lernt es in der Krise nicht!

Aue - Der FC Erzgebirge Aue ist ein liebenswerter Verein, immer anders als andere. Familiärer, offener. Ein Klub, der auch über sich selbst lachen kann. Aber eins kann der Verein nicht: Krisen moderieren.

Warum musste Daniel Meyer beim FC Erzgebirge Aue wirklich gehen? Vom Verein gibt es dazu keine aussagekräftige Stellungnahme.
Warum musste Daniel Meyer beim FC Erzgebirge Aue wirklich gehen? Vom Verein gibt es dazu keine aussagekräftige Stellungnahme.  © Timm Schamberger/dpa

Die Konflikt-Bewältigung ist eine Katastrophe. Der FC Erzgebirge stellt sich in diesen Situationen an wie ein kleines Kind, dass keinen Lutscher bekommt.

Er bockt! Das kleine Kind ist lernfähig, Aue ist es nicht. Im Februar wurde Robin Lenk beurlaubt. Es dauerte zwei Tage, bis überhaupt eine Meldung dazu kam.

Danach kamen zwei Mitteilungen mit unterschiedlichen Aussagen. Die Spekulationen schossen ins Kraut.

Es dauerte Wochen, bis wieder Ruhe einkehrte. Ähnlich war es 2016 bei Steffen Ziffert.

Und jetzt Daniel Meyer. Die Trennung ist völlig absurd, sportlich nicht nachzuvollziehen. Jetzt, wo es läuft. Aber keine Erklärung dafür abzugeben, ist noch absurder. Geht's der Kuh zu gut, geht sie aufs Eis!

Man sieht von weiteren Stellungnahmen ab. Punkt! Warum hat keiner im Verein den Arsch in der Hose und erklärt die Fakten? So passiert nämlich folgendes: Es wird wieder wild spekuliert. Der Verein tut sich mit seiner ständigen Geheimniskrämerei keinen Gefallen, weil wieder keine Ruhe einkehrt.

Ein erklärender Satz in der Mitteilung des Vereins hätte diese gebracht. Der VfB Stuttgart lacht sich doch jetzt schon schlapp, bis Freitag wird nämlich nur über Meyers Beurlaubung diskutiert.

Welche Rolle spielt Aue-Präsident Helge Leonhardt bei alldem?
Welche Rolle spielt Aue-Präsident Helge Leonhardt bei alldem?  © Picture Point/ Sven Sonntag

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