Aue-Präsident Leonhardt: "Nicht nur gute Sportler, auch fähige Ökonomen!"

Aue - Beim FC Erzgebirge leisten sie nicht nur auf dem Rasen solide Arbeit. Auch in der Geschäftsstelle stimmen die Ergebnisse. Der "Kumpelverein" brachte im Geschäftsjahr 2018/19 wieder ordentlich was heraus - allen voran richtig positive schwarze Zahlen!

Starkes Gespann: FCE-Präsident Helge Leonhardt (l.) und Bruder Uwe, seines Zeichens Aufsichtsratsvorsitzender, haben den FCE auf ein solides Fundament gestellt.
Starkes Gespann: FCE-Präsident Helge Leonhardt (l.) und Bruder Uwe, seines Zeichens Aufsichtsratsvorsitzender, haben den FCE auf ein solides Fundament gestellt.  © picture point/Sven Sonntag

Freitagabend hält Aue die obligatorische Mitgliederversammlung (MV) ab. Sie fällt in eine Zeit, in der es im Erzgebirge wenig zu meckern gibt.

Nach zwölf Spieltagen stehen 19 Zähler zu Buche - Rang vier! Das Gros der Leistungsträger ist langfristig gebunden.

Zuletzt verlängerten Philipp Riese, Pascal Testroet, Clemens Fandrich, und Dimitrij Nazarov bis 2023.

Zur Mitgliederversammlung will Präsident Helge Leonhardt mit der nächsten Personalie aufwarten. Hinlänglich bekannt ist, dass auch Jan Hochscheidt und Tom Baumgart unbedingt die Treue halten sollen.

Positiv: Der Erfolg steht nicht auf tönernen Füßen! "Wir sind im Erzgebirge nicht nur gute Sportler, sondern auch fähige Ökonomen", unterstreicht FCE-Präsident Leonhardt.

Es ist der entscheidende Nenner, auf den jeder Zweitligist kommen muss. In Aue schaffen sie dies - ohne negative Vorzeichen.

Ohne Mäzen und Ausgliederung: Der FCE erwartet Gewinn im sechsstelligen Bereich

Die gekreuzten Hämmer sind für FCE-Präsident Helge Leonhardt nicht nur ein Zeichen, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung.
Die gekreuzten Hämmer sind für FCE-Präsident Helge Leonhardt nicht nur ein Zeichen, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung.  © imago images/Zink

Nach TAG24-Informationen haben die Lila-Weißen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn im sechsstelligen Bereich eingefahren.

Eine Hausnummer, wenn man bedenkt, dass die Erzgebirger ohne Mäzen und Ausgliederung auskommen.

Leonhardt: "Es zeugt davon, dass unser Weg der richtige ist. Wir haushalten diszipliniert, besitzen mit unseren Fans und Mitgliedern zudem einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. Das belegen unsere Mitglieder- und Zuschauerzahlen, aber auch die Einnahmen im Merchandising."

Es ist ein Vortrieb, der mühsam ist, einen aber Stück für Stück voranbringt - ganz wie Untertage. "Wenn man die Entwicklung der letzten fünf Jahre betrachtet, wird deutlich, dass es uns gelungen ist, den Verein bei der Infrastruktur - gerade beim Stadion und Trainingsgelände - aber auch was die Mannschaft anbelangt für die 2. Liga konkurrenzfähig zu machen", so Leonhardt.

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0