Aue-Stürmer Testroet vor Saisonhöhepunkt beim HSV: "Ich mach' mir nicht in die Hose!"

Aue - Saisonhöhepunkt! Highlight-Spiel! Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte betritt der FC Erzgebirge Aue am Samstag (13 Uhr) den Hamburger Volkspark.

Pascal Testroet konnte zum letzten Mal die Jubelfaust als Torschütze in Sandhausen ballen. Aber vielleicht platzt bei "Paco" ja wieder der Knoten.
Pascal Testroet konnte zum letzten Mal die Jubelfaust als Torschütze in Sandhausen ballen. Aber vielleicht platzt bei "Paco" ja wieder der Knoten.  © Picture Point/S. Sonntag

Mit Ausnahme von Jan Hochscheidt (mit Braunschweig) und Dennis Kempe (in der Relegation 2015 mit Karlsruhe) war noch keiner zu einem Pflichtspiel im Stadion des HSV.

Die zu erwartenden 50.000 Zuschauer sollen aber nicht für braune Spuren in den Buchsen sorgen, sondern für Glücksgefühle.

"Ich mach' mir nicht in die Hose", sagt FCE-Stürmer Pascal Testroet. "Sind wir doch mal ehrlich: Es ist das größte Spiel für fast jeden von uns, was man in der Karriere bisher hatte. Ausverkauftes Haus, Samstagnachmittag - das ist doch einfach nur geil", freut sich der 28-Jährige auf die Partie.

"Und sind wir nochmal ehrlich: Mit einem Sieg sieht es doch gut für uns in der Tabelle aus, weil eben die anderen in der Vorwoche auch nicht gepunktet haben, die hinter uns stehen", sieht "Paco" die Partie nicht als österliche Kaffeefahrt an die Elbe an.

Er will schon etwas mitnehmen aus dem Norden und sich das Osterkörbchen mit drei Eiern, sprich Punkten, füllen.

Im Hinspiel verlor Pascal Testroet (l., gegen Douglas Santos) mit den Veilchen 1:3 gegen den Hamburger SV.
Im Hinspiel verlor Pascal Testroet (l., gegen Douglas Santos) mit den Veilchen 1:3 gegen den Hamburger SV.  © Picture Point/Roger Petzsche

Mut ist gefragt, ergänzt er. "Den wollen wir aufbringen. Natürlich sind die Rollen klar verteilt. Aber jedes Spiel beginnt bei null. Dass man dort gewinnen kann, haben uns einige in dieser Saison vorgemacht. Allen Mut zusammennehmen, hinfahren und alles raushauen. Wir wollen gewinnen", powert er.

Dabei ist auch er gefragt, seit acht Wochen konnte er kein eigenes Tor mehr bejubeln. Die letzten beiden steuerte er beim 3:0 in Sandhausen bei. Sein 14. Saisontreffer würde beim Unterfangen Überraschung helfen.

Was außerdem Mut macht, ist die personelle Situation. Die hat sich in den letzten Tagen deutlich entspannt.

Mit Kempe, Calogero Rizzuto und Fabian Kalig sind drei weitere Spieler, die aufgrund von Verletzungen oder Erkrankungen zuletzt gefehlt hatten, wieder ins Training eingestiegen. Trainer Daniel Meyer muss somit nur noch auf Malcolm Cacutalua (Kreuzbandriss) und den Rot-gesperrten Filip Kusic verzichten.

"Durch die Rückkehr der Spieler, die alle Leistungsträger sind, haben wir endlich wieder mehr Optionen, um zu reagieren und den Konkurrenzkampf aufleben zu lassen", sagt Meyer.

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