Nach Aue-Niederlage: Zu viel Schöngerede!

Aue - Es war schon lustig in der Mixed-Zone nach dem 1:2 des FC Erzgebirge Aue in der Bielefelder Schüco-Arena ...

Der FC Erzgebirge Aue beschönigte die Niederlage in Bielefeld zu sehr.
Der FC Erzgebirge Aue beschönigte die Niederlage in Bielefeld zu sehr.  © Picture Point/S. Sonntag

"Ja, was hatten die denn schon für Möglichkeiten?", fragten Spieler beider Seiten.

"Wir haben die Partie gerade in der zweiten Hälfte dominiert, kaum etwas zugelassen", hieß es weiter.

Schon kurios, wie Spiele vom Feld aus wahrgenommen werden, vor allem wie unterschiedlich.

Konnte man mit den Bielefeldern noch mitgehen, weil sie die Partie gewonnen hatten und dann bekanntlich sowie alles rosarot ist, wird es bei den Auern schon schwierig. Die haben Chancen zugelassen - von ihnen selbst kreiert, von Bielefeld genutzt.

Und da beginnt das Problem! Die Stimmen danach waren zu gut. Klar, es fielen auch kritische Worte, aber einiges wurde zu positiv gesehen.

Dieses Schöngerede ist Gift in der jetzigen Situation. Drei, vier gute Spielzüge nützen nichts, wenn sie nicht veredelt werden. 75 Minuten Spielkontrolle nützen nix, wenn in den ersten 15 Minuten Wild West in der Abwehr herrscht.

Die Fakten müssen knallhart angesprochen werden, müssen auf den Tisch. Es nützt keinem, in "Schönheit" abzusteigen. Dann lieber jetzt Tacheles reden, Arschbacken zusammenkneifen und kämpfen von der ersten bis zur letzten Minute.

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