Aue-Boss Leonhardt wünscht Dynamo Klassenerhalt: "Das sind Sachsen"

Aue - Es hätte für Aue ein ganz ekliges Derby werden können. Bei einer Niederlage gegen den HSV wäre das Geflatter losgegangen.

FCE-Boss Helge Leonhardt (l.) drückt seinem Kumpel Ralf Minge die Daumen - außer am Sonntag. Er wünscht Dynamo den Klassenerhalt.
FCE-Boss Helge Leonhardt (l.) drückt seinem Kumpel Ralf Minge die Daumen - außer am Sonntag. Er wünscht Dynamo den Klassenerhalt.  © picture point/Sven Sonntag

Dynamo hätte den FCE nochmal arg mit in den Abstiegskampf reinziehen können. Doch nach dem unerwarteten Dreier hat sich die Lage entschärft. Die Veilchen fahren befreit in die Landeshauptstadt.

Den Druck haben die Gastgeber, die endlich den letzten Platz verlassen wollen - so als Etappenziel hin zum großen Ziel, dem Klassenerhalt.

Aue ist auch noch lange nicht durch, aber mit 34 Punkten deutlich näher am Ziel als die Schwarz-Gelben. "Es sind noch zehn Spielen zu absolvieren, es gibt noch 30 Punkte zu holen. Wir wollen so viel wie möglich, Dresden auch", sagt FCE-Präsident Helge Leonhardt.

Der 61-Jährige haut ja gern mal einen Spruch raus, auch um sein kickendes Volk in die Spur zu bringen. Diesmal muss er das nicht, im Gegenteil. Er beurteilt die Dynamo-Lage sehr sachlich. "Ich freue mich sehr, dass Dresden in Regensburg gewonnen hat. Daher wird es ein Derby auf Augenhöhe", so der FCE-Boss.

"Die haben gewonnen, wir haben gewonnen. Alle gehen mit Selbstvertrauen ins Spiel. Das wird ein messerscharfes Derby."

Leonhardt traut Dresden den Klassenerhalt zu: "Ich wünsche mir das sogar. Das sind Sachsen."

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