Kölns neuer Geschäftsführer Heldt hat klare Meinung zum Spiel gegen Augsburg

Köln – Der neue Geschäftsführer Horst Heldt (49) lehnt es ab, das Keller-Duell des 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen Augsburg als Abstiegs-Endspiel auszurufen.

Horst Heldt bei seiner Vorstellung als neuer Sportdirektor des 1. FC Köln am 19. November.
Horst Heldt bei seiner Vorstellung als neuer Sportdirektor des 1. FC Köln am 19. November.

"Definitiv nicht. Das müssen wir uns auch nicht einreden", sagte Heldt im Interview des "Kicker" (Donnerstag).

"Wäre es eines, würde danach ja nichts mehr stattfinden. Das sagt das Wort, oder? Deshalb passt es nicht zu diesem Spiel", unterstrich er.

Es gehe für den 1. FC Köln derzeit allein darum, den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen nicht zu groß werden zu lassen, um nicht noch einmal ein Trauma vom Abstieg wie vor zwei Jahren aufkommen zu lassen.

"Wir müssen alle wachrütteln. Ihnen sagen: "Ihr wisst doch, wie es gewesen ist. Dreht es um." Jeder soll sich fragen, wie er damals reagiert hat auf die Situation. Und es dann anders machen."

Die Gemeinschaft könne Berge versetzen. "Wenn wir diese Gemeinschaft finden, dann können wir bestehen", so Heldt.

Heldt und Gisdol übernahmen am 18. November

Heldt war am 18. November gemeinsam mit dem neuen Trainer Markus Gisdol in seiner neuen Funktion vorgestellt worden. Damit hatte der Verein auf die anhaltende Erfolglosigkeit in der Bundesliga reagiert: Der 1. FC Köln rangiert in der Tabelle derzeit mit nur sieben Punkten auf Abstiegsplatz 17.

Gisdol und Heldt hatten 2011/2012 schon beim FC Schalke 04 zusammen gearbeitet.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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