Findet Köln mit Trainer Pawlak zurück zum Aufstiegskurs?

Köln – An diesem Montag nahm das neue Trainerteam Pawlak/Schmid beim 1. FC Köln die Arbeit auf. Nach der ersten Trainingseinheit stellten sich Interimstrainer André Pawlak (48) und Geschäftsführer Armin Veh (58) auf einer Pressekonferenz den Fragen der Journalisten.

Kölns Interimstrainer André Pawlak (48) beim Training am Montagvormittag mit Jhon Cordoba (25).
Kölns Interimstrainer André Pawlak (48) beim Training am Montagvormittag mit Jhon Cordoba (25).  © DPA

Bis Samstag war Kölns neuer Cheftrainer André Pawlak für die Kölner U21 in der Regionalliga aktiv und hat die Mannschaft aus scheinbar aussichtsloser Lage zum besten Team der Rückrunde geformt.

Nun darf der 48-Jährige sein Können zwei Ligen höher beweisen und steht direkt unter Druck. Zusammen mit Manfred Schmid soll Pawlak den Wiederaufstieg des 1. FC Köln perfekt machen und damit das unvollendete Werk des entlassenen Markus Anfang zu einem guten Ende führen.

Der Interimstrainer möchte offenbar vor allem im mentalen Bereich ansetzen. Nach vier Spielen ohne Sieg sei es jetzt wichtig, "die Köpfe wieder freizukriegen".

Pawlak möchte "Spaß ins Training bringen" und nicht die "große Taktikkeule" auspacken. Bis zum Spiel in Fürth am Montag will er eine Grundordnung für die verbleibenden drei Spiele finden und gibt folgende Marschroute aus: "Ich möchte gerne offensiv spielen - aber natürlich mit der richtigen Absicherung nach hinten."

Sein Vorgesetzter, der FC-Geschäftsführer Armin Veh, sprach auch über die Entlassung von Markus Anfang am Samstag. Aus seiner Sicht sei dieser Schritt eine "Notwendigkeit" gewesen. "Diese Krise war für mich jetzt eine zu viel", sagte Veh am Montag.

Veh warnte vor Selbstherrlichkeit und forderte noch mindestens einen Sieg für den Aufstieg. Darf Pawlak bei erfolgreicher Arbeit vielleicht auch länger bleiben? Dazu äußerte sich Veh wie folgt: "Wir haben klar vereinbart, dass die Entscheidung für drei Spiele gilt. Wie es danach weitergeht, darüber gibt es noch keine Entscheidung."

Titelfoto: DPA

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