Köln-Trainer Beierlorzer unter Druck: Hoffenheim besiegen oder fliegen!

Köln – Vor dem Heimspiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim heißt es für Trainer Achim Beierlorzer (51): Siegen oder Fliegen! Der Trainer bleibt optimistisch und rät dem Team, alle Themen rund um den Verein auszublenden.

FC-Trainer Achim Beierlorzer glaubt an einen Heimsieg gegen Hoffenheim.
FC-Trainer Achim Beierlorzer glaubt an einen Heimsieg gegen Hoffenheim.  © Roland Weihrauch/dpa

Nach der 0:2-Pleite in Düsseldorf hatten die FC-Gremien dem Trainer das Vertrauen ausgesprochen. Allerdings wird dafür auch die Wende, also ein Sieg im kommenden Heimspiel gegen Hoffenheim erwartet.

Offenbar gab es aufgrund des angekündigten Abschieds von Sportdirektor Armin Veh unterschiedliche Meinungen zur Zukunft Beierlorzers (TAG24 berichtete).

Gegen Hoffenheim geht aber nicht nur um den Trainer, sondern vor allem um Punkte für den 1. FC Köln. Mit erst sieben Zählern steht der Aufsteiger nach zehn Spieltagen auf Platz 17. Es droht der direkte Wiederabstieg.

Und die Ausgangslage spricht gegen Köln. Denn der Gegner ist stark in Form, gewann zuletzt viermal in Folge in der Liga. Die jüngere Statistik macht leider auch keinen Mut. Köln konnte keines der vorigen sechs Duelle gegen Hoffenheim gewinnen, zuletzt gab es gar eine 0:6-Auswärtsklatsche im März 2018.

Beierlorzer möchte die jüngsten Auswärtsspiele "abschütteln". Er wolle "da unten rauskommen" mit seinem Team. Der FC-Coach ist davon überzeugt, dass seine Spieler Hoffenheim besiegen können.

Katterbach und Kainz fehlen

Laut Beierlorzer fehlten zuletzt "Nuancen und Momente". Er fordert "hundertprozentigen Einsatz".

Angesichts der sportlichen Krise und der Unruhe im Verein stellt Beierlorzer fest: "Wir müssen uns abschotten von den Dingen, die rund um den Verein geschrieben werden. Denn nur wir können den Erfolg bringen."

Verzichten muss der FC am Freitagabend auf die verletzten Noah Katterbach und Florian Kainz. Das Team wird in den neuen Karnevalstrikots antreten.

Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa

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