Toni Schumacher über den "schlimmsten Fall" bei Modeste

Köln – Wann darf Anthony Modeste endlich für den 1. FC Köln spielen? In einem Interview mit dem Express sprach FC-Vizepräsident Toni Schumacher über den schwierigen Transfer.

FC-Vizepräsident Toni Schumacher (64) gibt sich im Fall Modeste optimistisch.
FC-Vizepräsident Toni Schumacher (64) gibt sich im Fall Modeste optimistisch.  © DPA

Knapp zwei Monate nach der spektakulären Verkündung der Rückkehr von Anthony Modeste zum 1. FC Köln steht dessen Spielgenehmigung noch immer aus.

Hat der FC Fehler gemacht und kann der Transfer noch scheitern? Toni Schumacher nahm zu diesem Thema ausführlich Stellung.

Toni bezeichnet die derzeitige Situation als "schwer nachvollziehbar", für Tony tue es ihm leid. Allerdings sei die Verkündung auf einer Vereins-Gala kein Fehler gewesen. Denn Modeste habe zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Team trainiert und die mögliche Rückkehr eines zuvor für viel Geld transferierten Spielers sei "für den FC eine tolle Sache".

Aus Schumachers Sicht waren die juristischen Probleme nicht absehbar. Sollte der Transfer noch scheitern, wäre dies für ihn keine Blamage. "Der schlimmste Fall" wäre für ihn gewesen, wenn der Verein es gar nicht erst versucht hätte, "Top-Stürmer" Modeste zurückzuholen und dieser zu einem anderen Verein gegangen wäre. Daher nehme er das Risiko "gern in Kauf", auch auf die Gefahr hin, ausgelacht zu werden.

Bei seinen Entscheidungen denke er daran, "was ich gewinnen könnte, nicht, was ich verlieren kann". Und Toni verspricht: "Wir arbeiten weiter daran, dass Tony wieder für den FC auflaufen kann."

Titelfoto: Bild-Montage dpa/dpa


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