Nach Herz-Infarkt: So geht es Markus Anfangs Vater jetzt

Köln - Dem Vater von FC-Trainer Markus Anfang geht es nach seinem Herzinfarkt vor dem Spiel am Mittwoch in Duisburg (Entstand 4:4) besser.

Auf der Pressekonferenz am Freitag gab FC-Trainer Markus Anfang auch Auskunft über den Gesundheitszustand seines Vaters.
Auf der Pressekonferenz am Freitag gab FC-Trainer Markus Anfang auch Auskunft über den Gesundheitszustand seines Vaters.  © DPA

"Mein Vater ist auf dem Weg der Besserung", sagte Markus Anfang am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Hamburger SV (Montag, 20.30/Sky): "Aber die Situation ist immer noch ernst."

Wie Anfang zudem erklärte, ereignete sich der Zwischenfall bereits früher als gedacht.

"Er ist schon vor dem Spiel, als wir uns aufgewärmt haben, zusammengebrochen", sagte der 40-Jährige.

"Er wurde dann von Fans - sowohl Duisburgern als auch Kölnern - direkt hingelegt. Es kamen direkt Sanitäter, die ihn hochgezogen und wiederbelebt haben."

"Wenn das alles nicht so geklappt hätte, könnten wir jetzt nicht guter Dinge sein und die Hoffnung haben, dass er schnell regeneriert. Da ist super gearbeitet worden", so Anfang.

Ärzte sagen: "Nur im Stadion kann man einen solchen Herzinfarkt überstehen"

Dass er am Freitag die Presse-Konferenz abhielt und auch die Vorbereitung auf das HSV-Spiel übernimmt, sei für ihn selbstverständlich: "Denn ich weiß, dass mein Papa es so gewollt hätte."

Er liebe wie der Sohn den Fußball, und der Fußball sei diesmal sogar der Retter gewesen: "Die Ärzte sagten, es gibt nur zwei Orte, an denen man einen solchen Herzinfarkt überstehen kann: im Flughafen und im Stadion."

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