So plant Kölns neuer Trainer Beierlorzer für die 1.Liga

Köln – Am Donnerstagmittag hat sich mit Achim Beierlorzer (51) ein neuer und sehr elanvoller Trainer des 1. FC Köln vorgestellt.

Achim Beierlorzer (51) stellte sich am Donnerstagmittag als neuer FC-Trainer vor.
Achim Beierlorzer (51) stellte sich am Donnerstagmittag als neuer FC-Trainer vor.  © DPA

Bevor sich Kölns neuer Cheftrainer den Fragen der Journalisten stellte, ging zunächst ein Teller zu Bruch. Und Scherben bringen ja bekanntlich Glück, wie Beierlorzer spontan bemerkte.

Ob die Szene ein gutes Omen sein wird, muss sich noch zeigen. Man darf Beierlorzer jedenfalls mehr Fortune als seinem glücklosen Vorgänger Markus Anfang wünschen.

Dem 51-jährigen Ex-Regensburger war die Vorfreude auf seinen Job deutlich anzumerken. Beierlorzer freut sich aber nicht nur auf seinen ersten Job als Bundesligatrainer, sondern auch auf die Stadt und die Leute. Bedenken habe er keine gehabt.

Bisher kennt der Trainer das Kölner Team vor allem als Gegner seines Ex-Vereins SSV Jahn Regensburg. Dort war ihm die tolle Offensive ebenso wenig wie die durch die offensive Ausrichtung bedingte, defensive Anfälligkeit verborgen geblieben.

Beierlorzer sprach seinem neuen Team einige Komplimente aus. Der Aufstieg sei eine "Riesenleistung" und zeige auch, dass der 1. FC Köln über eine "Bundesliga-Mannschaft" verfüge. Achim Beierlorzer will den FC eben dort, also in der ersten Liga etablieren.

Pawlak und Schmid als Co-Trainer

Achim Beierlorzer (51) und Armin Veh (58) zeigten sich am Donnerstagmittag gut gelaunt im Geißbockheim.
Achim Beierlorzer (51) und Armin Veh (58) zeigten sich am Donnerstagmittag gut gelaunt im Geißbockheim.  © DPA

Auf dem Weg zum Klassenerhalt könnte laut Beierlorzer das Umschaltspiel zur "Waffe" werden. Für die Defensive wünscht er sich ebenso wie Geschäftsführer Armin Veh noch Verstärkungen.

In der kommenden Saison werden die Kölner sehr wahrscheinlich im 4-4-2 antreten. Beierlorzer mag das Spiel mit zwei Stürmern.

Insgesamt beschreibt er seinen Stil als "sehr aktiven Fußball in allen Spielphasen". Er fordert eine sehr intensive Spielweise seines Teams und will dafür im Training die Basis legen, ohne durch Überforderung Verletzungen zu verursachen.

Zur Seite werden ihm dabei wie erwartet der bisherige Interimstrainer André Pawlak (48) und Manfred Schmid (48) stehen. Dessen ehemalige Position des Chefscouts soll bald wieder besetzt sein, eine Verpflichtung steht laut Armin Veh "kurz bevor".

Veh hatte Beierlorzer übrigens schon länger auf dem Schirm und ließ auch dessen Training beobachten. Im heutigen Profifußball müsse man vorbereitet sein.

Der gebürtige Franke Beierlorzer wird noch bis Samstag in Köln bleiben und so einen ersten Eindruck seines neuen Arbeitsplatzes gewinnen. Richtig los geht die Arbeit dann für ihn mit dem Start der Vorbereitung Anfang Juli.

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