Hooligan-Haue für Aue? Das sagt die Kölner Polizei

Köln – Vor dem zweiten Saison-Heimspiel des 1. FC Köln gegen Erzgebirge Aue hat die Polizei bislang keine Anzeichen, dass es zu ähnlichen Gewalttätigkeiten wie nach dem Spiel gegen Union Berlin kommen könnte.

Die Polizei rechnet beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen Aue (25.08.) nicht mit Fan-Ausschreitungen (Archivbild).
Die Polizei rechnet beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen Aue (25.08.) nicht mit Fan-Ausschreitungen (Archivbild).  © DPA

Nach der ersten Heimpartie am 13. August hatten Vermummte in Köln einen Berliner Fanbus angegriffen. Der FC empfängt am Samstag Erzgebirge Aue. Man beobachte die Lage, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Nach Erkenntnissen der Polizei waren nach dem Spiel zwischen Köln und Union Berlin rund 100 vermummte Täter auf einen großen Fanbus zugestürmt und hatten mit Steinen geworfen. Aus dem Berliner Bus seien dann ebenfalls vermummte Männer gestürmt.

Die Einsatzkräfte drängten diese zurück in den Bus - und die Kölner Angreifer auf einen nahe gelegenen Parkplatz. Von dort aus flohen viele in unbeleuchteten Autos und nahmen dabei gezielt Kurs auf Polizisten (TAG24 berichtete).

28 Männer kamen in Gewahrsam, einer auch in Untersuchungshaft (TAG24 berichtete). Mittlerweile ist er nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter Auflagen wieder auf freiem Fuß.

Ermittelt wird unter anderem wegen Landfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der 1. FC Köln hat Stadionverbote gegen alle 28 Verdächtigen beantragt.

Titelfoto: DPA