So viel TV-Geld winkt dem 1. FC Köln im Aufstiegsfall

Köln – Im Falle eines Aufstiegs kann der 1. FC Köln in der kommenden Saison mit deutlich höheren Einnahmen im Bereich der TV-Gelder rechnen.

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (44) kann im Aufstiegsfall mit deutlich erhöhten Einnahmen rechnen.
FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (44) kann im Aufstiegsfall mit deutlich erhöhten Einnahmen rechnen.  © DPA

In der Saison 2017/18 hatte der FC aufgrund der Transfererlöse und der Europapokalteilnahme einen Rekordumsatz von 171,8 Millionen Euro mit einem Gewinn von 27,8 Millionen Euro vor Steuern erwirtschaftet.

Der "Betriebsunfall" Abstieg bedeutete für den 1. FC Köln dann aber im vergangenen Sommer einen Einnahmeverlust bei den TV-Geldern um knapp 50 Prozent.

Nahm der Verein in der Vorsaison noch 48,6 Millionen Euro ein, muss sich FC-Finanzchef Wehrle aktuell in der zweiten Liga mit 24,7 Millionen Euro begnügen. Im Liga-Ranking belegt der Aufstiegsfavorit damit aber klar den Spitzenplatz vor dem HSV mit 21,4 Mio. (TAG24 berichtete).

Steigt Köln in diesem Sommer wieder auf, steigen die Einnahmen in diesem Bereich nach aktuellem Stand auf 38 Millionen Euro an. Hinzu kommt noch eine Prämie für die Teilnahme an der Europa-League 2017/18. Diese wird nur an Erstligisten ausgezahlt, die in den vergangenen fünf Jahren international gespielt haben.

Durch den Wiederaufstieg würde sich allerdings auch die Stadionmiete von knapp 2 auf 8 Millionen erhöhen. Insgesamt dürfte sich der 1. FC Köln nach einem Aufstieg aber über deutlich steigende Einnahmen freuen.

Im Falle eines Aufstiegs gibt es deutlich mehr TV-Geld für den 1. FC Köln (Symbolbild).
Im Falle eines Aufstiegs gibt es deutlich mehr TV-Geld für den 1. FC Köln (Symbolbild).  © 123RF

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