Vor Magdeburg: "Gelbe Gefahr" beim 1. FC Köln

Köln – Gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg peilt der 1. FC Köln am Montagabend (20.30 Uhr) den fünften Heimsieg an. Die Kölner sind klarer Favorit, müssen aber aufpassen. Vier Spielern droht eine Sperre wegen der fünften Gelben Karte.

Jonas Hector (28) und drei weiteren Spielern des 1. FC Köln droht nach der nächsten Gelben Karte eine Sperre.
Jonas Hector (28) und drei weiteren Spielern des 1. FC Köln droht nach der nächsten Gelben Karte eine Sperre.  © DPA

Vor dem letzten Spieltag der Hinrunde kehrten am Freitag mit Christian Clemens und Jonas Hector zwei wieder genesene Spieler ins Mannschaftstraining zurück.

Am Montag werden beide eher nicht im Kader stehen, wenn der 1. FC Köln erstmals in einem Ligaspiel auf den 1. FC Magdeburg trifft. Im bisher einzigen Duell im DFB-Pokal hatten sich die Kölner im August 2000 bei einer 2:5-Niederlage in Magdeburg blamiert.

Mit einem ähnlichen Ergebnis ist 18 Jahre später nicht zu rechnen. Magdeburg hat erst ein Ligaspiel gewonnen und steht auf Tabellenplatz 16. Aufgrund der sportlichen Talfahrt hat der Aufsteiger Mitte November einen Trainerwechsel vollzogen.

Trainer Anfang erwartet ein ähnlich intensives Spiel wie beim 3:1-Sieg in Regensburg. Dadurch erhöht sich allerdings die Gefahr einer Sperre auf Seiten der Kölner. Denn mit Czichos, Hector, Horn und Höger droht vier FC-Profis nach der nächsten Gelben Karte eine unfreiwillige Pause.

Trotzdem ist der Auftrag an sein Team eindeutig: "Wir wollen die Spiele so gestalten, dass wir das Optimum an Punkten mitnehmen." Dass der Hamburger SV bereits als bestes Hinrundenteam feststeht, kann Anfang verschmerzen: "Ich muss nicht unbedingt Herbstmeister werden, wenn wir am Ende unser großes Ziel erreichen."

Gelbsperren könnten FC-Trainer Markus Anfang (44) bald zu Umstellungen zwingen.
Gelbsperren könnten FC-Trainer Markus Anfang (44) bald zu Umstellungen zwingen.  © DPA

Titelfoto: DPA


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