Shala-Gala zum 1. Advent! Erfurt feiert Torfestival gegen Altglienicke

Erfurt - Der FC Rot-Weiß Erfurt hat seinen Fans zum 1. Advent ein ganz besonderes Geschenk bereitet. Im Heimspiel gegen den VSG Altglienicke feierte das Team von Thomas Brdaric ein 7:1-Torfestival. Erfolgreichster Torschütze für die Erfurter war Andis Shala, der gleich viermal traf. Die weiteren Tore erzielten Jovanovic, Lela und Rüdiger.

An diesem Tag gab es viel zu jubeln für alle Erfurter.
An diesem Tag gab es viel zu jubeln für alle Erfurter.  © Matthias Gränzdörfer

Die 3878 Zuschauer sahen von Beginn an eine muntere Partie, auch weil die Gäste aus Berlin frech mitspielten.

Dementsprechend setzte auch Altglienicke durch Preiss (3.) das erste Ausrufezeichen. Doch seine Direktabnahme aus etwa 20 Meter ging knapp am Tor vorbei.

Aber auch die Erfurter spielten offensiv mit und Rico Gladrow (4.) setzte einen Fernschuss knapp am Tor vorbei.

Genau diese wirkten überrascht vom mutigen Auftreten der Gäste. Immer wieder setzten die Berliner die Erfurter Abwehr unter Druck und hielten das Tempo hoch.

Erst nach gut einer halben Stunde klingelte es zum ersten Mal und zwar im Kasten der Thüringer, die großen Anteil am Gegentor hatten.

In der ersten Halbzeit spielten die Gäste aus Berlin noch frech mit.
In der ersten Halbzeit spielten die Gäste aus Berlin noch frech mit.  © Matthias Gränzdörfer

Nach einem Rückpass auf Lukas Cichos, wollte dieser den Ball aus dem Sechzehner schlagen, doch Christian Skoda (29.) warf sich dazwischen und erzielte das 0:1. Eine Führung den sich der Tabellenzwölfte aufgrund des couragierten Auftritts verdient hatte.

Und auch in Folge spielten die Berliner frech weiter und störten jegliche Erfurter Bemühungen, vor das Tor zu kommen. Da musste schon eine Standardsituation her, damit die Thüringer doch noch zum Ausgleich vor dem Halbzeitpfiff kamen.

Nach einer Ecke von Gladrow sprang Andis Shala (45.) von allen am höchsten und köpft zum 1:1-Ausgleich ein.

Dies war auch der Halbzeitstand in einer bis dato sehr unterhaltsamen Regionalligapartie.

In die zweite Halbzeit starteten die Gastgeber dann besser und nahmen das Erfolgserlebnis kurz vor dem Halbzeitpfiff mit. Denn kurz nach Wiederanpfiff drehten die Thüringer die Partie. Wieder bereitete Gladrow vor und Shala (51.) drückte den Ball mit dem Kopf über die Linie.

Den Berlinern gingen nun langsam die Kräfte aus. Spätestens nach dem Bilderbuchkonter den Velimir Jovanovic (71.) zum 3:1 verwandelte brachen alle Dämme zusammen.

Denn jetzt ging es Schlag auf Schlag!

Erst erhöhte Petar Lela (73.) nach einer Ecke von Gladrow per Kopf zum 4:1. Danach ging die Shala-Gala weiter. Mit einem Traumschuss aus 30 Metern setzte er den Ball millimetergenau in den oberen Winkel (77.) und fünf Minuten später war es erneut Shala (83.) der eiskalt eine Flanke zum 6:1 verwandelte.

Den Schlusspunkt setzte Morten Rüdiger (90.), der mit der Hilfe des Innenpfostens zum 7:1 Endstand traf.

Vier Tore in 13 Minuten! Der absolute Wahnsinn im Steigerwaldstadion. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit brachen die Berliner in der zweiten komplett ein und leistetet spätestens nach dem 3:1 keine Gegenwehr mehr.

Am Ende gewinnen die Thüringer dank einer souveränen zweiten Halbzeit verdient mit 7:1 und schweben sportlich weiter auf Wolke sieben und Grüßen mit 36 Punkten vom dritten Tabellenplatz.


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