FC St. Pauli fünf Spiele ohne Sieg: Wie kommen die Kiezkicker da nur raus?

Hamburg - Das war ärgerlich! Der FC St. Pauli konnte am 13. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga erneut nur einen Punkt holen.

Ryo Miyaichi ärgert sich nach dem Unentschieden.
Ryo Miyaichi ärgert sich nach dem Unentschieden.  © dpa/Axel Heimken

Gegen den VfL Bochum gelang den Kiezkickern nach vier Spielen ohne Sieg im Flutlichtspiel am Freitag ein mageres 1:1. Dabei sah es lange so aus, als ob die Hamburger die bessere Mannschaft waren.

Insgesamt hält Trainer Jos Luhukay das Unentschieden aber für ein gerechtes Ergebnis.

"In ein, zwei Momenten hatten wir das letzte Quäntchen Glück nicht, um ein Tor zu erzielen", sagte er nach dem Spiel. Am Ende habe aber auch Bochum noch eine gute Chance für ein Siegtor gehabt.

Insgesamt sei es ein sehr intensives Spiel gewesen, in dem beide Mannschaften sich keine Räume gegeben haben, um sich Möglichkeiten zu erspielen.

"Nach einer Viertelstunde haben sich beide schwergetan." In den ersten zehn Minuten fielen die beiden Tore durch Simon Zoller (5. Minute, VfL Bochum) und Waldemar Sobota (10.). Danach gab es zwar Chancen, aber kein Spieler traf das Tor.

Für Bochum hält Luhukay den Punkt definitiv für verdient. An die Stelle als Drittletzter in der Tabelle gehöre die Mannschaft nicht. So viel Lob ist selten zu hören. Es ist so verdammt schwer in der zweiten Liga, weil alles so ausgeglichen ist", sagte Luhukay.

Nun geht es erstmal für den FC St. Pauli in die Länderspielpause. Erst in zwei Wochen steht das nächste Spiel auswärts gegen FC Erzgebirge Aue an.

Bis dahin will Luhukay die Chancenverwertung verbessern. "Wenn wir bei Standards ein Stück abgeklärter, ein Stück cleverer werden, dann können das schaffen."

Titelfoto: dpa/Axel Heimken

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