St. Pauli will positiven Saisonabschluss: Allagui hat in Hamburg keine Zukunft

Hamburg – Fußball-Zweitligist FC St. Pauli wird den Vertrag mit Stürmer Sami Allagui (32) nicht verlängern.

St. Paulis Sami Allagui ärgert sich beim Spiel gegen Arminia Bielefeld.
St. Paulis Sami Allagui ärgert sich beim Spiel gegen Arminia Bielefeld.  © Axel Heimken/dpa

Das gab Trainer Jos Luhukay am Freitag, zwei Tage vor dem letzten Saisonspiel des Kiezclubs bei der SpVgg Greuther Fürth (Sonntag, 15.30 Uhr) bekannt.

"Auch für mich persönlich war das eine harte Entscheidung, weil wir eine gemeinsame Vergangenheit haben. Ich schätze Sami sehr. Gerade in den letzten Wochen hat er sich im Training gut präsentiert", erklärte der Coach am Freitag in der Hansestadt.

Der Grund: "Sami hat aber schon ein gewisses Alter, wo wir nachdenken mussten, auch hinsichtlich der Kaderzusammenstellung der nächsten Saison", sagte der 55-Jährige über den Offensiv-Spieler, der Ende des Monats 33 Jahre alt wird.

Bei Rechtsverteidiger Luca Zander, der von Werder Bremen ausgeliehen wurde, hofft Luhukay hingegen auf den Verbleib: "Bei Luca sind wir immer noch in sehr positiven Gesprächen. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen eine endgültige Entscheidung herbeiführen können."

Die Hamburger müssen am Sonntag verletzungsbedingt auf Stürmer Jan-Marc Schneider und Defensivspieler Yi-young Park verzichten. Das Mitwirken der Mittelfeldspieler Marvin Knoll und Ryo Miyaichi in Fürth ist noch Ungewiss.

"Fürth hat eine gute Qualität im Kader und will sich sicher noch einmal ordentlich vor eigenem Publikum präsentieren. Es geht für beide Teams darum, sich sportlich gut zu verabschieden und sich mit einem Sieg vielleicht noch mit mehr TV-Geld zu belohnen", erklärte Luhukay.

St. Pauli steht vor dem letzten Spieltag auf Tabellenplatz sieben, die Fürther haben Rang 14 inne.

Sami Allagui geht mit Mannschaftskollegen nach einem Spiel gegen den FC Heidenheim im Millerntor-Stadion vom Platz.
Sami Allagui geht mit Mannschaftskollegen nach einem Spiel gegen den FC Heidenheim im Millerntor-Stadion vom Platz.  © Daniel Bockwoldt/dpa

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