Eiserner Lernprozess: Union-Trainer Fischer hadert mit Chancenverwertung!

Berlin - Nach dem 1:1 gegen Arminia Bielefeld hadert Unions Trainer Urs Fischer (53) mit der eisernen Chancenverwertung. Trotz vieler vergebenen Möglichkeiten gibt der Coach sich durchaus zufrieden.

Robert Zulj (r.) konnte gegen Arminia Bielefeld seine gute Leistung aus dem Duisburg-Spiel nicht bestätigen.
Robert Zulj (r.) konnte gegen Arminia Bielefeld seine gute Leistung aus dem Duisburg-Spiel nicht bestätigen.  © DPA

Als Urs Fischer die Pressekonferenz betrat, sah man ihm an, dass er trotz der starken Anfangsphase nicht ganz erfreut war.

"Wir haben eine gute erste und eine schwache zweite Halbzeit gespielt", bewertete der Schweizer.

Vor allem die Chancenverwertung schlug ihm aufs Gemüt: "Aufgrund der vielen Möglichkeiten in der ersten Hälfte hätten wir in den ersten 45 Minuten höher führen können oder sogar müssen."

Nach der Halbzeit konnten die 21.286 Zuschauer verunsicherte Unioner sehen, die in einigen Situationen durchaus in Rückstand hätten geraten können.

Auch Fischer gibt offen zu: "Nach der Pause mussten wir heute mehrfach das Wettkampfglück in Anspruch nehmen, Bielefeld hätte in Führung gehen können."

Für lange Trauer ist im heißen Aufstiegsrennen keine Zeit. Schon am nächsten Freitag reist der FCU nach Kiel und versucht im wichtigen Duell der direkten Konkurrenten dreifach zu punkten. Fischer resümierte: "Heute muss man mit dem Punkt zufrieden sein, die zweite Halbzeit war ein gutes Beispiel dafür, dass wir noch viel lernen müssen."

Berlins Trainer Urs Fischer ist nach dem Unentschieden gegen Arminia Bielefeld die Enttäuschung anzusehen.
Berlins Trainer Urs Fischer ist nach dem Unentschieden gegen Arminia Bielefeld die Enttäuschung anzusehen.  © DPA

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