Union-Trainer Fischer erwartet schweren Aufstiegs-Kracher in Heidenheim

Berlin - Der 1. FC Union Berlin besitzt nach dem glücklichen Heimsieg über Ingolstadt die große Chance in Heidenheim einen direkten Konkurrenten aus dem Aufstiegsrennen zu werfen.

Urs Fischer denkt vor der Partie gegen den SC Paderborn nur an den eigenen Auftritt seiner Mannschaft.
Urs Fischer denkt vor der Partie gegen den SC Paderborn nur an den eigenen Auftritt seiner Mannschaft.  © DPA

Wer Unions letzten Auftritt gegen den FC Ingolstadt sah, konnte eine durchwachsene Leistung der Eisernen sehen. Trotz des deutlichen Heimsieges hätte das Ergebnis, ohne die zwei Platzverweise, auch anders ausfallen können.

Deswegen will der FCU die Leistung aus dem letzten Auswärtsspiel in Kiel auf der Ostalb bestätigen.

Unions Trainer Urs Fischer (53) fordert: "Ich glaube, Heidenheim ist richtig stark, so müssen wir es auch angehen."

Die momentane Negativ-Serie der Heidenheimer sieht Urs Fischer nicht als Vorteil für seine Mannschaft.

"Das Spiel gegen Regensburg haben sie zu Hause verloren, auch das in Bochum – das soll uns aber nicht aufzeigen, dass es dort einfach wird", bewertete der Trainer.

Der FCH hat aufgrund der momentanen Tabellensituation wahrscheinlich den größeren Druck, den eine Niederlage gegen einen direkten Aufstiegs-Konkurrenten, würde doppelt schmerzen. Mit einem eisernen Auswärtserfolg könnte der Abstand zwischen dem FCU und Heidenheim auf elf Punkte anwachsen.

Deswegen ist Fischers Truppe vor sicherlich motivierten Heidenheimern gewarnt: "Wenn man auf die Tabelle schaut, werden sie alles unternehmen, um den Anschluss zu wahren." Fischer resümiert passend: "Ich erwarte ein ganz schweres Auswärtsspiel!"

Im Hinspiel konnte der 1. FC Heidenheim zwar in Führung gehen, jedoch konnte der FCU per Last-Minute-Treffer ausgleichen.
Im Hinspiel konnte der 1. FC Heidenheim zwar in Führung gehen, jedoch konnte der FCU per Last-Minute-Treffer ausgleichen.  © DPA

Trotz einem Dreier zuletzt gegen Ingolstadt war die Leistung der Mannschaft ungenügend und eines Aufstiegsaspiranten nicht würdig.

Union zeigte keinerlei Spielfreude und konnte sich nur phasenweise aus dem Schanzer-Pressing lösen.

Ein zweifelhafter Elfer und zwei Platzverweise waren glückliche Umstände. De FCU wurde quasi zum Erfolg gezwungen.

Den Köpenickern gelang zwar ein 2:0-Sieg, dennoch sorgte der eiserne Auftritt für Kopfzerbrechen beim Trainer.

"Ich glaube, dass wir mit dem Ergebnis zufrieden sein können. Wenn es aber ums Spiel geht, war Ingolstadt in der ersten Hälfte klar überlegen."

Der Schweizer kritisierte und sorgte sich anschließend: "Wir fanden überhaupt nicht ins Spiel, es kam mir vor, als wäre meine Mannschaft gehemmt und der Druck zu groß." Können sich die Eisernen am Freitag (18.30 Uhr) von dem Druck in Heidenheim lösen?

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