Nach kuriosem Union-Rauswurf: Ex-Trainer Keller stichelt vor Wiedersehen!

Berlin - Als im Dezember 2017 Jens Keller überraschend von seiner Trainer-Tätigkeit beim 1. FC Union Berlin beurlaubt wurde, stellten sich viele Fans, Spieler oder auch Journalisten die Frage nach dem Trennungsgrund. Auch nach knapp 15 Monaten spaltet die Personalie die Gemüter. Vor dem ersten sportlichen Wiedersehen stichelt der jetzige Trainer vom FC Ingolstadt gegen seinen Ex-Verein!

Den Feind im Rücken? Jens Keller (r.) und Dirk Zingler (l.) sind sicherlich keine Freunde.
Den Feind im Rücken? Jens Keller (r.) und Dirk Zingler (l.) sind sicherlich keine Freunde.  © DPA

Jens Keller hätte sich in die Geschichtsbücher der eisernen Köpenicker schreiben können, wenn es ihm gelungen wäre die Unioner in die Bundesliga zu bringen.

Nach dem überraschenden Rauswurf war nicht nur er völlig verwundert. Besonders das Verhältnis zu Union-Präsident Dirk Zingler soll angespannt gewesen sein und soll zu seinem Ende geführt haben.

Für den 48-Jährigen ist die fragwürdige Entscheidung nun aber Geschichte:

"Es gibt für mich keine offene Rechnung. Es gibt Entscheidungen, die versteht man nicht immer, aber ich habe keinen Groll. Ich hatte in Berlin eine gute Zeit. Im Fußball muss man abhaken und vergessen können."

Viel mehr fokussiert sich der FCI-Trainer auf das kommende Auswärtsspiel.

"Union spielt eine enorm konstante Saison. Das ist eine Mannschaft, die viel in die Defensivarbeit investiert und und die wenigsten Gegentore bekommen hat. Das ist sicher keine einfache Aufgabe", sagte Keller.

Trotz dem vergessenen Frust kann sich der Fußball-Lehrer eine kleine Spitze Richtung Köpenick nicht verkneifen. Keller ist der Meinung: "Irgendwann im Laufe der Saison wird auch bei Union ein leichter Einbruch kommen, wo sie schwächeln. Wir schauen, dass wir damit anfangen."

Wenn am heutigen Freitagabend (18.30 Uhr) das Flutlicht angeht, zählen nur noch drei Punkte. Für Union ist ein Heimerfolg Pflicht, wenn sie die komfortable Tabellenposition behalten wollen und möglicherweise den Druck auf den 1. FC Köln und den HSV zu erhöhen.

Jens Keller konnte den letzten Sieg gegen Bochum feiern. Folgt nun der Auswärts-Dreier in Köpenick?
Jens Keller konnte den letzten Sieg gegen Bochum feiern. Folgt nun der Auswärts-Dreier in Köpenick?  © DPA

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