Parensen oder Rapp: Wer ersetzt den gesperrten Hübner in Unions Defensive?

Berlin - Youngster oder Oldie? Im Relegations-Hinspiel beim VfB Stuttgart muss der 1. FC Union in der Defensive umbauen. Florian Hübner sah die zehnte Gelbe Karte gegen Bochum und wird im Schwabenland nur zuschauen.

Michael Parensen könnte gegen den VfB Stuttgart sein 235. Spiel für Union Berlin machen.
Michael Parensen könnte gegen den VfB Stuttgart sein 235. Spiel für Union Berlin machen.  © DPA

Union und die Gelben Karten - Es könnte das große Thema der diesjährigen Relegation werden.

Mit Manuel Schmiedebach, Felix Kroos, Christopher Lenz, Ken Reichel und Christopher Trimmel müssten bei einer Verwarnung im Hinspiel beim großen Showdown in der Alten Försterei zuschauen.

Generell besitzt Urs Fischer derzeit die eiserne Qual der Wahl. Aufgrund der Sperre von Florian Hübner muss der Schweizer defensiv umbauen.

Mögliche Alternativen wären Neuzugang Nicolai Rapp und Unions dienstältester Profi Michael Parensen.

"Youngster" Rapp wechselte im Winter aus Aue nach Köpenick und wurde in der abgelaufenen Rückrunde nur spärlich eingesetzt.

Lediglich dreimal trug er das Union-Trikot. Bei seinem letzten Auftritt in Fürth kassierte der junge Defensiv-Allrounder glatt Rot. Trotz seiner Schnelligkeit wird er gegen flinke Stuttgarter wahrscheinlich nicht starten. Stattdessen könnte "Oldie" Parensen als Hübner-Ersatz fungieren.

Der "ewige Micha" konnte zuletzt Pluspunkte sammeln, spielte beim sensationellen Heim-Erfolg über den HSV fehlerfrei und genießt hohes Vertrauen im Team. Für den 32-Jährigen spricht die Erfahrenheit, die in einem brisanten Relegationsspiel von Vorteil sein wird.

Wen Urs Fischer in die Startelf bringt, können Union-Fans ab 20.30 Uhr im Eurosport Player sehen. Wer nicht über den "Pay-TV"-Sender verfügt, kann beim Public Viewing in der Alten Försterei den ersten Akt des Relegations-Dramas verfolgen.

Nicolai Rapp sah bei seinem letzten Auftritt in Fürth die rote Karte.
Nicolai Rapp sah bei seinem letzten Auftritt in Fürth die rote Karte.  © DPA

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