Sensations-Transfer trotz Insolvenz: Ex-Bundesliga-Star wechselt zu Viktoria Berlin!

Berlin - Die Schlagzeilen um den Berliner Traditionsverein FC Viktoria Berlin nehmen nicht ab. Nach dem katastrophalen Ende des chinesischen Investors und der daraus resultierenden Insolvenz, folgt nun das nächste kuriose Kapitel.

Timo Gebhart (l.) und Okan Aydin (r.) spielen künftig für den FC Viktoria Berlin.
Timo Gebhart (l.) und Okan Aydin (r.) spielen künftig für den FC Viktoria Berlin.  © DPA

Nachdem zahlreiche, erst im Sommer verpflichtete, Ex-Profis, wie Jurgen Gjasula und Christoph Menz, den Verein aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten verlassen haben, kann Viktoria nun erste Neuzugänge präsentieren.

Dabei handelt es sich um spektakuläre Hochkaräter, die im deutschen Profi-Fußball ihre Spuren hinterlassen haben.

Die wohl bekannteste Neuerwerbung ist Timo Gebhart (29). Der Ex-Bundesligaspieler war zuletzt vereinslos und will bei Viktoria seine eingerostete Karriere wieder ins Laufen bringen.

Gebhart verkündete in "Bild" den bevorstehenden Wechsel: "Ich habe dort die Möglichkeit, nach der langen Verletzungspause mich wieder in den Fokus zu spielen."

Zuletzt durchlebte der 29-jährige, der sechsmal in der Champions League spielte, eine lange Leidenszeit, die von zahlreichen Verletzungen beeinflusst wurde. Nachdem er 1860 München zum Aufstieg verholfen hat, war er zuletzt vereinslos.

Timo Gebhart spielte für den VfB Stuttgart in der Champions League. Hier im Laufduell mit Maxwell vom FC Barcelona.
Timo Gebhart spielte für den VfB Stuttgart in der Champions League. Hier im Laufduell mit Maxwell vom FC Barcelona.

Lange vor seinem zweiten Löwen-Engagement konnte der Mittelfeldspieler in der Bundesliga seine Klasse zeigen.

In 100 Erstliga-Spielen für den VfB Stuttgart und den 1. FC Nürnberg erzielte er sechs Tore.

Nicht nur Gebhardt spielt künftig für Himmelblau, auch Okan Aydin (24) soll nach "Fupa-Informationen" in die Hauptstadt kommen. Der Ex-Erfurter spielte in der letzten Saison beim Chemnitzer FC, war danach vereinslos und wird nun bei Viktoria anheuern.

Der Verein veröffentlichte noch keine Meldung der Neuzugänge und lässt die Personalien noch unkommentiert. Erst kürzlich wurden dem Verein aufgrund des eröffneten Insolvenz-Verfahrens neun Punkte abgezogen.

Auch sportlich konnte die Viktoria wieder für positive Meldungen sorgen. Im gestrigen Viertelfinale des Berliner Pokals erreichte der FCV mit einem 5:1-Sieg gegen den SC Charlottenburg das Halbfinale. Der mögliche Gewinn des Pokals würde das Erreichen der ersten Runde des DFB-Pokals ergeben. Dem himmelblauen Geldbeutel würde der Triumph sicherlich gut tun.

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