Aue verliert 1:3 gegen den HSV! Individuelle Klasse macht den Unterschied

Aue - Ein Fußballfest im Erzgebirge! Ausverkaufte Hütte, herrliches Wetter, aber kein Ertrag: Aue kämpfte eine Stunde tapfer gegen die Übermacht aus Hamburg an, musste am Ende aber die brutale Stärke des HSV anerkennen. Die "Veilchen" verloren trotz guter Vorstellung mit 1:3 (1:1). Die individuelle Klasse machte den Unterschied!

Clemens Fandrich erzielte für Aue das Tor zum 1:1.
Clemens Fandrich erzielte für Aue das Tor zum 1:1.  © Picture Point

20 Minuten lang agierten die Teams in einer Hälfte. 20 Feldspieler tummelten sich zwischen Mittellinie und Auer Strafraum. Der HSV spielte ein extremes Pressing, lief Aue übertrieben formuliert an der eigenen Torauslinie an. Auf der anderen Seite gönnte der FCE dem HSV bei dessen Angriffen keinen Meter - ein interessanter Rasenschach!

Doch dann explodierte die Begegnung. Bei einer perfekt auf die Wiese gezauberten Kombination des Spitzenreiters ging es für die "Veilchen" zu schnell. Aaron Hunt steckte auf Khaled Narey durch, der sprintete weg, bediente in der Mitte Pierre-Michael Lasogga (21.) - Hamburg führte.

Leichtes Spiel jetzt für den Gast? Mitnichten! Aue schlug postwendend zurück. Die Erzgebirger dribbelten sich bis in den Strafraum durch, Pascal Testroet legte auf Clemens Fandrich ab, der die Kugel wunderschön aus 14 Metern in den rechten Winkel zimmerte - 1:1 (23.).

Aue feiert den Ausgleich in der ersten Halbzeit.
Aue feiert den Ausgleich in der ersten Halbzeit.  © Picture Point

Jetzt war Musik in der Bude, es ging scharf hin und her - und es gab noch eine Szene, die in jedem Jahresrückblick zu sehen sein wird: Nach einer HSV-Ecke verlängerte Rick van Drongelen auf den langen Pfosten. Dort musste Narey (41.) 70 Zentimeter vor der Linie völlig frei nur noch einköpfen. Tat er nicht. Er bugsierte den Ball mit der Nase gerade runter auf den Boden - eine irre Szene!

Angetrieben von 16.000 lautstarken, engagierten Fans zeigten beide Mannschaften in der zweiten Hälfte leidenschaftlichen Fußball. Der HSV rannte an, Aue verteidigte entschlossen, machte aber ein was nicht gut. Der FCE hatte drei, vier gute Kontermöglichkeiten, spielte die aber zu überhastet. Trotzdem musste sich Hamburg strecken, um zu Potte zu kommen. Narey (62.), kurz vor der Pause noch Chancentod, brachte die Gäste wieder in Führung. Er traf mit einem herrlichen Schlenzer aus 18 Metern.

Damit war Aue geschlagen, denn der Ex-Dino legte nach und nutzte Fehler der Gastgeber. Hunt spielte ohne Gegenwehr einen Diagonalball auf den Sekunden vorher eingewechselten Bakery Jatta.

Eigentlich eine ungefährliche Situation, doch Daniel Haas kam übermotiviert aus seinem Kasten und ließ sich dann noch von Jatta (68.) mit einem Schuss ins kurze Ecke überraschen. Der FCE steckte nicht auf, kam aber nicht mehr in Schlagdistanz.

Pascal Testroet mit vollem Einsatz.
Pascal Testroet mit vollem Einsatz.  © Picture Point

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