Das sagt Aue Kapitän Männel zur Auswärtsschwäche der Veilchen

Aue - Zwischen den Auftritten daheim und in der Ferne herrscht beim FC Erzgebirge ein gewisser Kontrast. Starke 17 Zähler wurden bereits bei den bisherigen sieben Heimspielen eingetütet, auswärts dagegen nur läppische sechs Punkte in acht Anläufen.

28. Juli 2019: Martin Männel klatscht nach dem Sieg zum Saisonauftakt bei der SpVgg Greuther Fürth mit den Fans ab.
28. Juli 2019: Martin Männel klatscht nach dem Sieg zum Saisonauftakt bei der SpVgg Greuther Fürth mit den Fans ab.  © picture point/Sven Sonntag

Bei der nun anstehenden letzten Auswärtspartie des Jahres- ausgerechnet bei Bundesligaabsteiger Hannover 96 - hoffen die Veilchen auf Zählbares.

"Wir reden immer davon, dass wir unsere Heimspiele siegreich gestalten wollen. Das haben wir bislang gut hinbekommen", hält Aues Schlussmann Martin Männel fest. Recht hat er! Fünf Siege, zweimal wurden die Punkte geteilt, noch kein Heimspiel ging verloren.

Der Schacht ist somit, was das Punktekonto angeht, mehr als nur die halbe Miete.

"Die Heimstärke tut uns verdammt gut. Ohne die hätten wir ein Problem", will sich Stürmer Pascal Testroet gar nicht erst ausmalen, wie es wäre, wenn diese Zähler auch ausbleiben würden.

Eine schnelle Erklärung für die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsbilanz hat Kapitän Männel nicht. "Das ist gar nicht so leicht auszumachen. Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle", müsse laut dem 31-Jährigen schon tiefer gegraben werden, um eine genaue Analyse zu erhalten.

Einziger Auswärtssieg bei Greuther Fürth

Jan Hochscheidt (2.v.r.) trifft zum 2:0 in Fürth - der Auswärtssieg ist in Sack und Tüten. Nur blieb es bis dato der einzige für Veilchen ...
Jan Hochscheidt (2.v.r.) trifft zum 2:0 in Fürth - der Auswärtssieg ist in Sack und Tüten. Nur blieb es bis dato der einzige für Veilchen ...  © picture point/Sven Sonntag

Der bislang einzige Auswärtssieg in dieser Saison gelang gleich am ersten Spieltag bei der SpVgg Greuther Fürth.

Ausgerechnet in Hannover soll nun der zweite her. "Die 96er hinken den eigenen Erwartungen hinterher, haben aber eine brutale Qualität", weiß Männel, dass es bei den Niedersachsen kein leichtes Unterfangen wird: "Wir werden uns gut drauf einstellen. Es ist die letzte Chance, die Auswärtsbilanz zu verbessern."

Sicherlich wären die Veilchen am Sonnabend auch mit einem Punkt zufrieden, wenn die tolle Heimserie in den dann folgenden restlichen Partien des Jahres gegen Regensburg und Greuther Fürth (Rückrunden-Auftakt) bestehen bleibt.

So sieht es zumindest Testroet: "In Hannover vielleicht was mitnehmen und danach zweimal zuhause punkten!"

Pascal Testroet hat abgezogen, der Ball schlägt zum 3:1 im Gehäuse des FC St. Pauli ein, der fünfte Heimsieg des FCE ist perfekt.
Pascal Testroet hat abgezogen, der Ball schlägt zum 3:1 im Gehäuse des FC St. Pauli ein, der fünfte Heimsieg des FCE ist perfekt.  © picture point/Sven Sonntag

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0