Aues Kempe sicher: "HSV weiß nicht, was ihn erwartet"

Oelsnitz/E. - Selten zuvor dürften die Fans des FCE einen Cheftrainer erlebt haben, der so fundiert und ausführlich auf ihre Fragen antwortete: Daniel Meyer zeigte sich zum Fanstammtisch in Oberoelsnitz sehr sympathisch und aufgeschlossen.

Daniel Meyer musste beim Fanstammtisch in Oelsnitz im Erzgebirge eine Menge Autogramme schreiben.
Daniel Meyer musste beim Fanstammtisch in Oelsnitz im Erzgebirge eine Menge Autogramme schreiben.  © Katja Lippmann-Wagner

Das überzeugt auch Jürgen Metzler, Vorsitzender des Erzgebirgischen Heimatvereins, der den Stammtisch gemeinsam mit dem Fanbeauftragten des FC Erzgebirge Aue, Heiko Hambeck eingerührt hatte. "Ich kenne den Trainer schon aus dem Förderkreis: Er ist sehr sachlich und ruhig im positiven Sinne", so Metzler.

Etwa 120 FCE-Anhänger waren der Einladung des Fanclub Äquator-Veilchen unter dem Dach des Heimatvereins in den "Anker" gefolgt und wild entschlossen, alle Themen anzusprechen, die einmal angesprochen werden müssen. So reichte das Spektrum von fehlender Offensivstärke über die Zwangspause von Routinier Christian Tiffert und Kurzpassspiel aus den Abwehrreihen bis hin zu Standardsituationen.

"Das nervt ungemein", zeigte sich Meyer angenascht – nicht von der Frage zu den Standards, sondern von der Tatsache, dass sein Team aus ruhenden Bällen kaum Torgefahr kreieren kann. "Wir haben in der Saisonvorbereitung Automatismen trainiert, die nicht funktionieren. Die Jungs haben ihre eigenen Varianten, sind aber auch wenig erfolgreich", so Meyer.

Mit Spannung erwarten Emmanuel Iyoha, Dennis Kempe und Nicolai Rapp das Spiel gegen den HSV. "Endlich wieder ein ausverkauftes Stadion", so Rapp und Dennis Kempe ergänzt: "Der HSV weiß nicht, was ihn hier erwartet." Zusätzliche Motivation von außen sei in dieser Woche jedenfalls nicht notwendig, waren sich Trainer und Spieler einig.

Abwehrrecke Dennis Kempe (Mitte) freute sich schon am Dienstagabend auf die Partie gegen den Hamburger SV.
Abwehrrecke Dennis Kempe (Mitte) freute sich schon am Dienstagabend auf die Partie gegen den Hamburger SV.  © Katja Lippmann-Wagner

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