KSC verlangt zu viel, Aue sagt Kwasniok ab!

Aue - Alles auf Anfang! Nach jetzigem Stand der Dinge kommt Lukas Kwasniok nicht als neuer Trainer zum FC Erzgebirge. Beide Seiten waren sich einig, doch der KSC, dort ist er als "U19"-Trainer tätig, grätschte dazwischen.

Lukas Kwasniok wird offenbar doch nicht der neue Trainer des FC Erzgebirge Aue.
Lukas Kwasniok wird offenbar doch nicht der neue Trainer des FC Erzgebirge Aue.  © DPA

Die Karlsruher wollten sich mit dem 36-Jährigen die klammen Kassen ein bisschen auffüllen, verlangten eine für einen Nachwuchscoach ungewöhnlich hohe Ablösesumme. Da machten die Verantwortlichen des FCE nicht mit und erteilten Kwasniok eine Absage. Ob jetzt nur gepokert wird, Aue versucht, die Summe nach unten zu drücken, werden die nächsten Tage zeigen. "Aue und ich sind uns einig, jetzt liegt es am KSC", sagte der Trainer noch am Mittwoch. Und der will ihm die Chance nicht bieten, zu einem Zweitligisten zu wechseln.

Für Aue geht jetzt die Suche erst einmal von vorne los. Erstmals überhaupt bekommt Helge Leonhardt seinen Wunschkandidaten nicht, oder besser gesagt noch nicht. Keine leichte Aufgabe jetzt für die Verantwortlichen, denn egal wer jetzt verpflichtet wird, muss mit dem Makel leben, nicht die 1A-Lösung zu sein. Und irgendwo drängt auch die Zeit. Am 25. Juni ist Trainingsauftakt.

Wichtig ist die Personalie auch für mögliche Neuzugänge. Die sollen in der Warteschleife stehen und wollen erstmal schauen, wer als Trainer nach Aue kommt und ob sie in dessen Konzept passen.

Eins ist aber Fakt, ein Sommerloch gibt es in diesem Jahr nicht. Es bleibt spannend.


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