FDP-Spitzenfrau weiß nach Wahl-Desaster nicht, was sie machen soll

Hamburg - FDP-Spitzenkandidatin Anna von Treuenfels hat sich bis Freitag Bedenkzeit erbeten, ob sie ihr Direktmandat für die Hamburgische Bürgerschaft annimmt.

Anna von Treuenfels-Frowein hat ein Direktmandat gewonnen und wäre damit die einzige FDP-Politikerin in der neuen Bürgerschaft.
Anna von Treuenfels-Frowein hat ein Direktmandat gewonnen und wäre damit die einzige FDP-Politikerin in der neuen Bürgerschaft.  © Christophe Gateau/dpa

Sie habe sich noch nicht entschieden, ob sie auch der neuen Bürgerschaft angehören wird, die sich am 18. März konstituiert, sagte ein Fraktionssprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Während die FDP bei der Wahl am Sonntag an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, hatte von Treuenfels in Blankenese mit 19.163 Stimmen ein Wahlkreismandat errungen.

Sie wäre damit die einzige Liberale in der neuen Bürgerschaft.

Sowohl die Landesvorsitzende Katja Suding als auch der bisherige Co-Fraktionschef Michael Kruse hatten nach der Wahl die Hoffnung geäußert, dass von Treuenfels das Mandat annimmt.

Sollte sie sich dagegen entscheiden, würde der FDP-Kandidat mit den zweitmeisten Stimmen im Wahlkreis Blankenese zum Zuge kommen.

Das wäre der Altonaer Bezirksvorsitzende der Jungen Liberalen, Fabrice Henrici, der 2977 Stimmen erhalten hatte.

Die FDP hat in der neuen Hamburgischen Bürgerschaft nur einen Sitz.
Die FDP hat in der neuen Hamburgischen Bürgerschaft nur einen Sitz.  © TAG24

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa


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