Mit dem Auto durch die Ostsee: So geht es weiter mit dem Milliardenprojekt

Kiel - Bei den Planungen für den Fehmarnbelttunel rechnet die Landesregierung vorerst nicht mit weiteren Verzögerungen.

Die grafische Visualisierung zeigt, wie der geplante Tunnel einmal aussehen soll.
Die grafische Visualisierung zeigt, wie der geplante Tunnel einmal aussehen soll.  © DPA

Aktuell gehe das Ministerium weiter davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss Ende dieses Jahres vorliegen werde, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums am Mittwoch.

18 Kilometer liegen zwischen der deutschen Sonneninsel Fehmarn und dem dänischen Festland. Wann genau diese Strecke in einem Tunnel absolviert werden kann, beschäftigt weiter Politik und Wirtschaft auf beiden Seiten.

Minister Bernd Buchholz (FDP) hatte im März im Landtag erklärt, der ursprüngliche Termin im Sommer 2019 werde sich wegen zahlreicher notwendig gewordener Ergänzungen bis Ende 2019 verschieben.

Die erwarteten Baukosten von 7,4 Milliarden Euro trägt Dänemark mithilfe der EU alleine.

Durch die Verbindung solle eine Querung in nur zweieinhalb Stunden möglich sein, so Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Allerdings scheint der tatsächliche Bau noch in weiter Ferne: Erst 2028 könne damit begonnen werden, hieß es zuletzt (TAG24 berichtete).

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) unterstützt das Milliardenprojekt.
Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) unterstützt das Milliardenprojekt.  © DPA

Titelfoto: DPA


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