Was bedeutet die Fusion der Fernbus-Riesen?

Über die finanziellen Details des Geschäfts Schweigen sei vereinbart worden, hieß es. Beteiligt ist auch der Wachstumsfinanzierer General Atlantic.
Über die finanziellen Details des Geschäfts Schweigen sei vereinbart worden, hieß es. Beteiligt ist auch der Wachstumsfinanzierer General Atlantic.

Sachsen - Die beiden Fernbus-Riesen "MeinFernbus" und "Flixbus" schließen sich zusammen. Für die Fahrgäste könnte das einige Vorteile bringen.

Seit Jahren wächst der Fernbusmarkt, ist hart umkäpft. Sogar die ersten Pleiten gab es schon. Jetzt bebt der Markt erneut: Wie am Mittwoch bekannt wurde, wollen sich "MeinFernbus" und "Flixbus" zum größten Anbieter Deutschlands zusammenschließen.

Für MeinFernbus GmbH arbeiten in Berlin 250 Menschen, für Flixbus GmbH 230 in München- dazu kommen hunderte selbstständige Fahrer und diverse Partner-Unternehmen.

MeinFernbus hatte im vergangenen Jahr 7,2 Millionen Fahrgäste befördert, FlixBus 3,5 Millionen. Gemessen an den Fahrgästen dürften beide damit insgesamt gut die Hälfte des Fernbusmarktes abdecken.

Die beiden Fernbus-Riesen wollen fusionieren - zum größten Anbieter Deutschlands.
Die beiden Fernbus-Riesen wollen fusionieren - zum größten Anbieter Deutschlands.

Die Vorteile der Fusion für die Fahrgäste

Der Zusammenschluss soll auch den Fahrgäste zu Gute kommen: "Wir bündeln unsere Stärken zu einem gemeinsamen Ziel und nehmen jetzt Kurs auf Europa", sagte FlixBus-Gründer Jochen Engert.

MeinFernbus-Gründer Torben Greve kündigte die Vorteile für die Kunden an:

Dichtere Fahrttakte und mehr Expressverbindungen. In den nächsten Monaten wollen beide Anbieter dazu ihre Streckennetze flächendeckend verbinden.

Fotos: dpa


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