Meterhohe Flammen: Dicke Rauchschwaden ziehen über Harburg!

Heidenau - In Heidenau bei Hamburg ist am Sonntagabend eine Scheune abgebrannt und hat mit meterhohen Flammen für eine starke Rauchentwicklung im Landkreis Harburg gesorgt.

Bis in die Nacht kämpften die Feuerwehrleute gegen die meterhohen Flammen.
Bis in die Nacht kämpften die Feuerwehrleute gegen die meterhohen Flammen.  © JOTO

Verletzt wurde bei dem Feuer glücklicherweise niemand. Das Gebäude wurde bei dem Brand, der gegen 20.20 Uhr ausgebrochen war, jedoch komplett zerstört.

Anwohner alarmierten die Einsatzkräfte der Feuerwehr und gaben an, dass eine etwa 200 Quadratmeter große Scheune neben einem Wohnhaus Feuer gefangen habe.

Als die Feuerwehrleute am Einsatzort eintrafen, stand das hölzerne Gebäude bereits im Vollbrand. Ein Übergreifen auf das Wohnhaus konnte jedoch noch verhindert werden.

Ein neben der Scheune stehendes Wohnmobil wurde ebenfalls komplett zerstört. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nachtstunden hinein an.

Laut Polizeiangaben ist die Brandursache noch unklar, der Brandort wurde vorerst beschlagnahmt.

Erst vor wenigen Tagen waren bei einem Stallbrand in Mühlenrade (Schleswig-Holstein) 25 Kühe elendig verendet (TAG24 berichtete). Die Bewohner des Bauernhofes hatten sich noch rechtzeitig ins Freie retten können. Das Gebäude jedoch brannte komplett nieder.

Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen noch verhindern.
Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen noch verhindern.  © DPA

Update, 12.33 Uhr

Wie die Polizei am Montag weiter mitteilte, handelte es sich bei dem abgebrannten Gebäude um eine etwa 120 Jahre alte Scheune. Aufgrund der starken Hitzestrahlung rissen auch mehrere Fensterscheiben des benachbarten Wohnhauses. Insgesamt entstand durch das Feuer ein Sachschaden von rund 400.000 Euro.

Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Hinweise auf Brandstiftung gibt es nicht. Nach ersten Erkenntnissen ist aber ein technischer Defekt wahrscheinlich.

In dem Gebäude befand sich demnach auch die Heinzungsanlage, mit der das benachbarte Mehrfamilienhaus beheizt wurde.

Titelfoto: JOTO

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