Feuer in Asylunterkunft war kein Defekt: Staatsschutz ermittelt

Langenfeld/NRW - Die Ermittlungen nach dem verheerenden Feuer in der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober in einer Flüchtlingsunterkunft in Langenfeld (TAG24 berichtete) laufen derzeit auf Hochtouren.

Das Gebäude wurde durch die Polizei vollständig versiegelt.
Das Gebäude wurde durch die Polizei vollständig versiegelt.  © Patrick Schüller

Nach Informationen von TAG24 kann nach jetzigem Stand ein technischer Defekt als Brandursache ausgeschlossen werden.

Die Ermittlungen wurden an den Staatsschutz in Düsseldorf übergeben. Derzeit wird geprüft, ob es sich um vorsätzliche Brandstiftung, oder um eine fahrlässige Brandlegung handeln könnte. Das Gebäude wurde durch die Polizei vollständig versiegelt.

Der Brand war am Sonntagmorgen im Dachgeschoss ausgebrochen und hatte sich auf die zweite Etage ausgebreitet.

Ein Großteil der 47 Bewohner hatte das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Niemand wurde verletzt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Alle Bewohner wurden nach Angaben der Feuerwehr in umliegenden Unterkünften untergebracht.

Das Feuer war im Dachgeschoss ausgebrochen und hatte sich auf die zweite Etage ausgebreitet.
Das Feuer war im Dachgeschoss ausgebrochen und hatte sich auf die zweite Etage ausgebreitet.  © Patrick Schüller

Titelfoto: Patrick Schüller


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