Feuer in Thüringer Wäldern sind endlich gelöscht

Saaldorf/Plaue - Der großflächige Waldbrand an der Bleichloch-Talsperre ist gelöscht. Landrat Thomas Fügmann (CDU) erklärte daraufhin den Katastrophenfall für beendet, wie das Landratsamt in Schleiz mitteilte.

In Saaldorf war am Donnerstag ein Bundeswehrhubschrauber im Einsatz.
In Saaldorf war am Donnerstag ein Bundeswehrhubschrauber im Einsatz.

Sechs Tage und Nächte hatten Feuerwehren aus Thüringen und Bayern das Feuer an einem Steilhang in einem Waldstück bekämpft. Auf 15 Hektar Fläche hatten sich die Flammen ausgebreitet.

Auch im Ilm-Kreis kann bald Entwarnung gegeben werden. Die Löschflüge der Hubschrauber der Bundespolizei wurden am Freitagnachmittag beendet.

"Die Situation ist nach Einschätzung der Einsatzleitung unter Kontrolle", teilte das Landratsamt in Arnstadt mit. In den kommenden Tagen werden jedoch noch Brandwachen durch die örtliche Feuerwehr der Stadt Plaue organisiert. Der Katastrophenfall wurde am Abend aufgehoben. Das Betreten des betroffenen Gebiets ist nach wie vor verboten.

Bereits am frühen Freitagmorgen waren an der Bleichloch-Talsperre die ersten Feuerwehrleute mit Hacken und Motorsägen vor Ort, um diese Glutnester an Wurzelstöcken von Laub- und Nadelbäumen am Waldboden aufzuhacken und zu entfernen. Das berichtete Einsatzleiter Tobias Freund von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lobenstein.

Im Einsatz waren Feuerwehren aus Schleiz, Harra, Bad Lobenstein, Ebersdorf, Gefell und Triptis. Unterstützt wurden die Kräfte von Feuerwehren aus den oberfränkischen Städten und Gemeinden Hof, Schauenstein, Lipperts und Selbitz.

Auch in Plaue hatten Flüge mit einem Polizeihubschrauber Hinweise auf weiter schwelende Glutnester ergeben. Zwei Spezialhelikopter mit Löschwassertanks, die jeweils 2000 Liter Fassungsvermögen haben, wurden zur Bekämpfung der Feuer eingesetzt, wie das Landratsamt mitteilte.

Das Wasser dafür werde in der Talsperre Heyda aufgenommen, hieß es. Die Einsatzkräfte sollen das betroffene Areal über das gesamte Wochenende absichern. "Aus diesem Grund und unter Beachtung von Sicherheitsaspekten ist das Betreten des betroffenen Gebietes strikt untersagt", erklärte das Landratsamt in Arnstadt.

In Plaue wurde seit Mittwoch gegen das Feuer gekämpft.
In Plaue wurde seit Mittwoch gegen das Feuer gekämpft.  © DPA

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