Lage bleibt angespannt: Gleich zwei Waldbrände bei Hamburg!

Hamburg/Wedel - Im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek hat die Feuerwehr am Freitag einen Waldbrand gelöscht.

Ein Feuerwehrmann bewässert einen verkohlten Abschnitt in der Fischbeker Heide.
Ein Feuerwehrmann bewässert einen verkohlten Abschnitt in der Fischbeker Heide.  © HamburgNews/Christoph Seemann

Mehrere Anrufer hatten gegen 11 Uhr gemeldet, dass sie Flammen und Rauch in der Heide gesehen hätten.

Auf einer etwa 1000 Quadratmeter großen Fläche hatte die trockene Vegetation in der Fischbeker Heide Feuer gefangen. Bäume seien glücklicherweise kaum in Mitleidenschaft gezogen worden, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Auch im schleswig-holsteinischen Wedel (Kreis Pinneberg) musste die Feuerwehr am Morgen wegen eines Waldbrandes ausrücken. Rund drei Hektar sind dabei nach Angaben der Feuerwehr im Bereich der Holmer Sandberge verbrannt.

"Zum Glück war der Baumbestand durch befestigte Fahrspuren soweit abgeschottet, dass das Bodenfeuer nicht auf eine größere Fläche weiterlaufen konnte", so die Feuerwehr in einer Mitteilung. 73 Einsatzkräfte seien damit beschäftigt gewesen, den Brand zu löschen.

Wie Markus Schultze von der Hamburger Feuerwehr betonte, sind die Wälder derzeit sehr trocken, weil es schon lange nicht mehr geregnet hat.

Mehrere Anrufer hatten am Freitag gemeldet, dass die Heide brennt.
Mehrere Anrufer hatten am Freitag gemeldet, dass die Heide brennt.

Eine Zigarettenkippe und einen bisschen Wind reichten aus, um einen Waldbrand auszulösen.

"Um die Lage wirklich zu entspannen, müssten wir mal einen Tag richtig Regen haben. 24 Stunden lang", sagte Schultze.

In dieser Woche mussten die Hamburger Einsatzkräfte bereits im Naturschutzgebiet Höltigbaum einen Waldbrand löschen.

Dem Deutschen Wetterdienst zufolge sinkt die Waldbrandgefahr bundesweit in den kommenden Tagen.

Für das Wochenende sagen die Wetterexperten im Norden teils schauerartigen Regen bei schwachem Wind und Temperaturen von bis zu 19 Grad Celsius voraus.

Titelfoto: HamburgNews/Christoph Seemann

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