War es Brandstiftung? 100.000 Euro Schaden bei Wohnungsbrand

Von einer Drehleiter aus wurde die Wohnung gelöscht.
Von einer Drehleiter aus wurde die Wohnung gelöscht.  © Feuerwehr Minden

Minden - Zu einem schweren Hausbrand kam es am Dienstagabend gegen 18.52 Uhr am Simeonskirchhof in der Mindener Innenstadt. Verletzt wurde dabei keiner. Inzwischen laufen die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache.

Ein Brandermittler hatte am Montagvormittag das seit Jahren leerstehende Gebäude unter die Lupe genommen und stellte fest, dass das Feuer in einer ehemaligen Wohnung im Untergeschoss des Hauses ausgebrochen war.

Wie es zu dem Brand gekommen ist, konnte bisher aber noch nicht geklärt werden. Daher wird ein Sachverständiger für die weiteren Ermittlungen hinzugezogen.

Zusätzlich soll ein Brandmittelspürhund zum Einsatz kommen. Der ermittelnde Beamte erhofft sich so Hinweise, ob hier eine fahrlässige oder gar vorsätzliche Brandstiftung vorliegt.

Der durch das Feuer und das Löschwasser entstandene Schaden lässt sich für den Ermittler nur schwer abschätzen.

Er geht derzeit von einem Schaden von mindestens 100.000 Euro aus.

Ein Schaden von rund 100.000 Euro entstand laut der Polizei.
Ein Schaden von rund 100.000 Euro entstand laut der Polizei.  © Feuerwehr Minden
Über Leitern verschafften sich die Feuerwehrmänner zum Teil Zugang zu der Wohnung.
Über Leitern verschafften sich die Feuerwehrmänner zum Teil Zugang zu der Wohnung.  © Feuerwehr Minden

Titelfoto: Feuerwehr Minden


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