Feuer-Drama auf Schiff: Erste Leichen geborgen

Los Angeles - Feuer-Drama vor der Küste von Los Angeles und Santa Barbara. Ein Tauchschiff ist dort in Flammen geraten. Bisher konnten nur wenige Menschen lebend gefunden werden, von einem Großteil der Passagiere fehlt im Moment noch jede Spur.

Das Bild zeigt, wie verheerend das Feuer auf der Jacht wütet.
Das Bild zeigt, wie verheerend das Feuer auf der Jacht wütet.  © Screenshot Twitter/VCFD_PIO

Laut Informationen des lokalen Ventura Fire Department ist das Feuer Montagmorgen gegen 3.28 Uhr (Ortszeit) auf dem 22 Meter langen Schiff ausgebrochen.

Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich 39 Passagiere an Bord, von denen bisher lediglich fünf gerettet werden konnten, so "CBS News".

Nach den restlichen 34 Menschen wird derzeit mit Hochdruck und mehreren Schiffen der Küstenwache gesucht. Es muss allerdings befürchtet werden, dass viele von ihnen das Unglück nicht überlebt haben.

Positiv auf eine Rettung könnten sich die in dieser Jahreszeit milderen Wassertemperaturen des Pazifiks auswirken.

Am Channel Islands Beach auf Santa Cruz Island, vor der das Schiff lag, ist die Wassertemperatur momentan bei rund 21 Grad Celsius. Im Winter wären sie deutlich geringer.

Die Passagiere, die sich vor den Flammen in den Ozean gerettet haben, haben so vielleicht die entscheidenden Minuten und Stunden mehr Zeit, um von den Rettungskräften gefunden zu werden.

Update 21.30 Uhr: Nach wie vor unterschiedliche Angaben über Anzahl der Passagiere

Während laut "New York Times" eine vierte Leiche gefunden wurde, sinkt die Zahl der Passagiere wieder auf 38. Ein sechstes Crewmitglied, welches zuvor noch auf der Passagierliste stand, soll sich zum Zeitpunkt des Unglücks nicht an Bord aufgehalten haben. Somit werden noch 29 Menschen vermisst.

Die bisher gefundenen Leichen weisen unterdessen Verletzungen auf, die auf einen Tod durch Ertrinken hinweisen.

Update 21.16 Uhr: Erste Leichen gefunden - FBI hilft bei Untersuchung

Nahe des inzwischen gesunkenen Schiffswrack wurden laut "CBS" die ersten drei Leichen geborgen. Jetzt gelten noch 31 Menschen als vermisst. Die Rettungskräfte suchen unterdessen weiter mit Booten und 2 Helikoptern nach möglichen Überlebenden.

Das FBI hat spezielle Teams zur Unterwassersuche sowie zur Beweissicherung an die Unglücksstelle geschickt.

Update 18.57 Uhr: Die Zahl der Vermissten steigt wieder auf 34 - Kapitän gerettet

Momentan widersprechen sich die Behörden etwas. Nachdem die Zahl der Vermissten zwischenzeitlich auf 33 reduziert hatte, ist die offizielle Zahl jetzt wieder bei 34 Vermissten.

Bei den fünf geretteten Personen handelt es sich laut CBS News derweil ausschließlich um Crewmitglieder, welche sich zum Zeitpunkt des Unglücks an der Spitze des Bootes aufgehalten hatten. Unter ihnen auch der Kapitän.

Update 18.05 Uhr: 33 Personen vermisst

Die Behörden haben die Anzahl der an Bord befindlichen Personen um eine herunterkorrigiert. Es sind somit 33 statt der ursprünglichen vermeldeten 34 Menschen vermisst. Es bleibt bei fünf geretteten Menschen.

Update 17.47 Uhr: Name des Schiffes ist bekannt

Die Küstenwache hat gegenüber CBS den Namen des Schiffes bekannt gegeben. Es handelt sich um die "Conception", ein Tauchschiff der Firma Truth Aquatics, welche Ausflüge mit insgesamt drei Schiffen in der Region anbietet.

Die Conception (m.) mit ihren Schwesterschiffen.
Die Conception (m.) mit ihren Schwesterschiffen.  © Screenshot Facebook/Truth Aquatics

Titelfoto: Screenshot Twitter/VCFD_PIO


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