Feuerwehr-Männer werden im Einsatz beleidigt und haben diese Botschaft!

Gevelsberg / NRW - Feuerwehrkameraden rücken dann an, wenn Menschen sich nicht mehr selbst helfen können, wenn sie Hilfe brauchen - und wenn es häufig um Leben und Tod geht.

Die Feuerwehr musste mit einem Fahrzeug auf der Straße stoppen. (Symbolbild)
Die Feuerwehr musste mit einem Fahrzeug auf der Straße stoppen. (Symbolbild)  © 123RF

Kameraden der Feuerwehr Gevelsberg in Nordrhein-Westfalen mussten am Freitag auch zu so einem Einsatz ausrücken - unter Umständen ein Leben retten.

Doch auf dem Weg zu einer sogenannten "Türöffnung", meist geht es hierbei um eine vermisste oder gefährdete Person hinter einer verschlossenen Tür, kam alles anders.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr Gevelsberg am Freitagabend mitteilte, war die konkrete Adresse des Einsatzes nicht eindeutig. Der Anrufer hatte keine genaue Adresse genannt.

"Wir mussten im Bereich der Hagener Straße mit dem Großfahrzeug kurz Anhalten um die Einsatzstelle zu finden", beschreibt der Sprecher der Feuerwehr diesen Moment. Sprich: Die Kameraden versperrten die Straße.

Mehrere Autofahrer fuhren dann mit aufheulendem Motor über den Gehweg! Laut Feuerwehr hätten Passanten gefährdet werden können. Besonders dreist: Die Kameraden der Feuerwehr wurden aus den Autos heraus beschimpft und mit eindeutigen Gesten beleidigt.

Feuerwehr hat klare Botschaft

Die Kameraden der Feuerwehr haben nach diesem Erlebnis eine klare Botschaft: "Liebe Mitmenschen, während Sie die Feiertage mit ihren Liebsten verbringen, arbeiten Menschen wie wir zum Schutz Ihrer Gesundheit. Wir lieben unsere Arbeit und nehmen solche Arbeitstage gerne in Kauf. Aber ein solches Verhalten schockiert selbst die abgehärtetsten Feuerwehrleute."

Der Sprecher stellte klar, dass die Kameraden eine Straße nicht aus Spaß blockieren. Im Zweifel geht es eben um die Rettung von Menschenleben.

Und daher hat der Sprecher auch noch einen Rat für Silvester. "Zum Jahreswechsel sind Einsatzfahrzeuge keine fahrenden Raketenzielscheiben. Es könnte Ihr Angehöriger sein, der gerade um sein Leben kämpft."

Abschließend wünschte die Feuerwehr trotz des miesen Erlebnisses den Menschen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Die Kameraden waren im Einsatz und mussten sich beleidigen lassen.
Die Kameraden waren im Einsatz und mussten sich beleidigen lassen.  © 123RF

Titelfoto: 123RF

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