Eklat bei der Feuerwehr: "Patientin nach Sex bewusstlos (Respekt)"

Dieser Post könnte dem unbekannten Twitter-Nutzer noch teuer zu stehen kommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen der Verletzung von Dienstgeheimnissen.
Dieser Post könnte dem unbekannten Twitter-Nutzer noch teuer zu stehen kommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen der Verletzung von Dienstgeheimnissen.

Frankfurt - Was hat sich ein Mitarbeiter bei der Leitstelle der Feuerwehr nur dabei gedacht?

"Patientin nach Geschlechtsverkehr nun bewusstlos (Respekt), braucht nun einen Rettungswagen" hatte der Feuerwehrler in einen Einsatzbericht der Frankfurter Feuerwehr geschrieben.

Bereist seit Mai des Vorjahres soll der Auszug schon durch das Internet geistern. Doch erst kürzlich fand er den Weg zur Frankfurter Politikerin Jutta Ditfurth und das könnte jetzt ernsthafte Konsequenzen haben.

Demnach sollen sich nach Informationen der Frankfurter Rundschau nun Polizei und Staatsanwaltschaft mit dem Fall beschäftigen. In erster Linie wird dabei gegen den unbekannten Twitter-Nutzer ermittelt, der sich möglicherweise wegen der Verletzung von Dienstgeheimnissen strafbar gemacht hat.

Der Auszug selbst empört nicht nur viele Nutzer, sondern ist laut Feuerwehrsprecher Andreas Mohn auch "rufschädigend für die Feuerwehr" und "völlig inakzeptabel".