Schafe sorgen für Chaos aus Straße, Feuerwehr muss ausrücken: Was war passiert?

Herdecke - Ein Fuchsschaf verfing sich am gestrigen Dienstagabend in einem Zaun und beschädigte diesen. Dabei flohen 30 weitere Schafe und liefen auf der Kreisstraße 11 entlang.

Das Fuchsschaf wurde nach der Befreiung von der Feuerwehr versorgt.
Das Fuchsschaf wurde nach der Befreiung von der Feuerwehr versorgt.  © Christian Arndt/Feuerwehr Herdecke

Tierische Aufregung am gestrigen Dienstagbend gegen 18.40 Uhr im Ennepe-Ruhr-Kreis: 30 Schafe haben die Kreisstraße 11 lahmgelegt, nachdem sich ein Tier im stromführenden Zaun verhedderte und ihn aufriss.

Das Fuchsschaf, das hilflos im Weidezaun steckte, fiel laut der Feuerwehr Herdecke zuerst Fußgängern auf. Sie versuchten das Tier zu befreien und riefen zugleich die Feuerwehr zu Hilfe.

Als die Kameraden eintrafen, fanden sie einen komplett zerstörten Zaun, ein stark geschwächtes Schaf auf der Weide und 30 weitere auf der Ender Talstraße vor.

Die 30 Schafe machten sich bei all der Aufregung davon in Richtung der Ortschaft Sägemühle. Die Feuerwehrleute sicherten deshalb zuerst die Einsatzstelle und baten die Polizei um Unterstützung. Diese sperrte die Straße komplett ab, sodass nicht aus Versehen ein Auto in die Schafsherde krachen konnte.

Nachdem das einzelne Schaf gerettet wurde, machten sich die Kameraden an das Zusammentreiben der restlichen Herde. Währenddessen wurde der Schäfer informiert, der sofort zu dem Einsatzort eilte.

Da die Tiere in der Zwischenzeit Futter fanden, gestaltete sich das Zurückführen für die Feuerwehrleute schwierig. Aber nach zwei Stunden waren alle wieder unverletzt zurück auf der Weide. Die Kameraden flickten noch den zerstörten Zaun mit Flatterband und konnten danach abrücken.

Das Fuchsschaf soll sich inzwischen weitgehend von den zahlreichen Stromschlägen erholt haben.

Als die Herde wieder auf der Weide zurück war, flickte die Feuerwehr den zerstörten Zaun.
Als die Herde wieder auf der Weide zurück war, flickte die Feuerwehr den zerstörten Zaun.  © Christian Arndt/Feuerwehr Herdecke

Titelfoto: Christian Arndt/Feuerwehr Herdecke

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