Feuerwehrmann attackiert und getötet: Kollegen trauern um ihren toten Freund

Augsburg - Die schreckliche Tat sorgt für Fassungslosigkeit und tiefste Trauer: Etwa 100 bis 150 Feuerwehrleute haben am Sonntag in Augsburg ihres bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung getöteten Kollegen gedacht.

Am Ort des Zwischenfalls wurden unter anderem Kerzen entzündet. (Archiv)
Am Ort des Zwischenfalls wurden unter anderem Kerzen entzündet. (Archiv)  © Stefan Puchner/dpa

Die Mitglieder der Berufsfeuerwehr hätten sich am Tatort zu einem stillen Gedenken eingefunden, sagte ein Sprecher auf Anfrage. "Sie wollten an der Stelle von ihm Abschied nehmen, wo er getötet wurde."

Unzählige Kerzen wurden entzündet und darüber hinaus auch Blumen niedergelegt.

Der 49-Jährige war am Freitagabend bei einem Streit mit einer Gruppe von jungen Männern angegriffen und getötet worden.

Zusammen mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar war das spätere Opfer privat in der Innenstadt unterwegs, als sie auf die Gruppe stießen und wo es in der Folge zu der letztlich tödlichen Attacke kam.

"Ich kannte ihn sehr gut", sagte der Sprecher der Augsburger Berufsfeuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. Er selbst wie auch seine Kollegen seien von der schrecklichen Tat emotional sehr angegriffen.

Die Feuerwehr sei eine "total starke Gemeinschaft" mit einem sehr großen Zusammenhalt. Umso mehr seien jetzt alle vom Tod des Kameraden betroffen.

Was ist in Augsburg wirklich geschehen? Viele Menschen stellen sich diese Frage derzeit.
Was ist in Augsburg wirklich geschehen? Viele Menschen stellen sich diese Frage derzeit.  © Stefan Puchner/dpa
Mehr als 100 Feuerwehrleute haben nach der Tat ihres Kollegens gedacht. (Archiv)
Mehr als 100 Feuerwehrleute haben nach der Tat ihres Kollegens gedacht. (Archiv)  © Stefan Puchner/dpa

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa


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