Capitán Fiel freut sich auf seine Heimat. Heute geht's los!

Cristian Fiel kehrt zurück in seine Heimat.
Cristian Fiel kehrt zurück in seine Heimat.

Von Dirk Löpelt

Dresden/San Pedro del Pinatar - Ab in den Süden, ab in die Sonne heißt es am Sonntag. Für einen Dynamo wird die Reise ins spanische Trainingscamp eine ganz besondere: „El capitán“ Cristian Fiel kehrt zurück in seine Heimat.

Der mittlerweile 34-Jährige wurde in Esslingen am Neckar geboren und wuchs in Deutschland auf, ist aber dennoch ein stolzer Spanier durch und durch. Dass Dynamo nach San Pedro del Pinatar aufbricht, ist für „Fielo“ zwar „nichts Außergewöhnliches.

Aber dass es nach drei Jahren Türkei mal woanders hingeht, darauf freue ich mich“. Zuletzt war Fiel mit seiner Familie im Sommer für ein paar Tage auf der iberischen Halbinsel. Dort leben noch Tanten und Onkel, sein Bruder außerdem in Barcelona.

Die Vorfreude sieht man ihm an.
Die Vorfreude sieht man ihm an.

Für Dynamos Mittelfeldstrategen könnte es das letzte Trainingslager einer langen Karriere werden.

Eine Entscheidung, ob im Sommer Schluss ist, sei aber noch nicht gefallen. „Ich bin mit Ralf Minge und Robert Schäfer im Austausch, wie es weitergehen könnte, es gibt aber noch nichts Spruchreifes.“ Dynamo will Fiel - in welcher Funktion auch immer - gerne halten.

So geht der Kapitän entspannt und gleichzeitig engagiert in die wichtigstens Tage der Vorbereitung: „Wer weiß, wie lange ich noch spielen kann oder darf. Deshalb werde ich das alles genießen.“ Zumal die sportliche Ausgangslage verheißungsvoll ist: „Wir sind in der Gruppe oben dabei, so wie sechs, sieben andere Mannschaften auch. Wenn wir mehr investieren und machen als die anderen, dann sind wir in der Verlosung.“ Als Aufstiegsheld adios zu sagen, wäre auch nicht das schlechteste Karriereende.

Übrigens: Trotz seiner perfekten Spanischkenntnisse wird „Fielo“ vor Ort nicht den „Reiseleiter“ spielen:
„Das kannst du nicht bezahlen ...“

Fotos: Marc Oliver Rühle


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