Restaurant-Gast kann nicht fassen, was auf seiner Quittung steht

Hamtramck (USA) - Einem Restaurantgast in den USA ist fast die Pizza im Halse stecken geblieben, als er die Quittung erhielt. Doch das lag nicht an der Höhe des Preises, sondern an einer fiesen Botschaft, die die Kellnerin ihm hinterließ.

In einem Pizza-Restaurant erhielt der US-Amerikaner eine fiese Rechnung.
In einem Pizza-Restaurant erhielt der US-Amerikaner eine fiese Rechnung.  © 123RF

Jason Charboneau war im "Jets Pizza"-Restaurant in Hamtramck gewesen, wo er sich mit Arbeitskollegen zum Dinner getroffen hatte.

Während der Abend ganz normal verlief, endete der leckere Besuch im Restaurant mit einem Aufreger.

Denn anstelle seines Namens, musste Jason eine üble Beleidigung auf dem Kassenbon lesen, den er im Anschluss erhielt.

Die Kellnerin hatte ihn auf dem Zettel "White Trash", also zu deutsch "weißer Müll", genannt. Im übertragenden Sinne sind damit Menschen aus der Unterschicht gemeint, die aus armen Verhältnissen kommen.

"Im Ernst jetzt?!", fragt der US-Amerikaner fassungslos bei Facebook. Dort teilte er ein Foto von der miesen Quittung und drohte damit, sich bei den Inhabern zu beschweren.

Sein Kassenzettel-Post machte im Netz die Runde.

Eine Kellnerin händigte ihm diese Quittung aus.
Eine Kellnerin händigte ihm diese Quittung aus.  © facebook/ Jason Charboneau

In den Kommentaren empören sich viele User über die Frechheit der Bedienung und nennen diese Aktion "widerlich". Einige stempeln die Kellnerin auch als "dumm" ab, da sie Jason den Bon mit der fiesen Beleidigung aushändigte.

Tage später meldete sich Jason jetzt erneut auf seinem Facebookprofil zu dem Vorfall. Ganz offensichtlich hat er sich mittlerweile beruhigt und schlägt mildere Töne an:

"Ich hatte nie die Absicht, es so aufzubauschen", erklärt er in seinem Post. "Die Masse hat es so groß gemacht."

Er meint, dass ihm die Aktion der Kellnerin nie körperlich geschadet hat oder dass ihn der Vorfall irgendwie verfolgen wird. "Werde ich es überstehen? Ja", so Jason auf Facebook. Er betont, dass er mit Absicht nie Namen genannt hat und sich auch in der Opferrolle nicht wirklich wohl fühlt. "Mein Anliegen war es, allen zu sagen, dass sie mit dem Hass aufhören sollen und einfach nur ihren Job machen sollen."

Der US-Amerikaner weiß nur zu gut, wie schwer es manchmal ist, im Arbeitsalltag nett zu bleiben. "Versucht es trotzdem. Keiner von uns ist perfekt."

Er fordert, dass man in der Weihnachtszeit keinen Hass verbreiten soll. "Habt keine Vorurteile. Lasst andere so sein, wie sie sind."Jason ermutigt seine Mitmenschen anders zu sein und der Liebe mehr Raum zu lassen.


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