Rettungshubschrauber sollen Verletzten auch nachts helfen

Filderstadt - Rettungshubschrauber im Südwesten sollen nach dem Willen von Experten mehr Einsätze in der Nacht fliegen.

Gerade auch auf dem Land ist ein schneller Transport in der Nacht wichtig. (Symbolbild)
Gerade auch auf dem Land ist ein schneller Transport in der Nacht wichtig. (Symbolbild)  © DPA

Die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte und die DRF Luftrettung plädieren für mehr nachtflugtaugliche Helikopter - bislang gibt es demnach nur ein Exemplar in Villingen-Schwenningen, das Schwerverletzten, Herz- und Schlaganfallpatienten auch nachts hilft. Das Innenministerium zeigte sich bereits offen dafür.

"Notfallmedizin ist Zeitmanagement, und so ist ein schneller Transport eines Patienten in die für ihn geeignete Klinik vor allem für den ländlichen Raum von besonderer Bedeutung", sagte Braun.

Auch Notärzte fordern eine flächendeckende nächtliche Versorgung, um bei zeitkritischen Krankheitsbildern möglichst innerhalb einer Stunde das geeignete Krankenhaus zu erreichen, wie der Buchener Anästhesist Harald Genzwürker betonte.

Das für die Organisation der Luftrettung zuständige Innenministerium erklärte, dass es von einem externen Gutachten Empfehlungen für eine vollständige 24-stündige Flächenabdeckung Baden-Württembergs mit Luftrettungsmitteln erwarte.

Im Südwesten stehen acht Hubschrauber für die Luftrettung bereit, davon fünf Rettungshubschrauber und drei Intensivtransporthelikopter, die Patienten von einer zu einer anderen Klinik bringen. 8949 Einsätze registrierte die DRF im vergangenen Jahr. Zum Vergleich: 2008 waren es noch 8430.

Im Südwesten gibt es fünf Rettungshubschrauber und drei Intensivtransporthelikopter. (Symbolbild)
Im Südwesten gibt es fünf Rettungshubschrauber und drei Intensivtransporthelikopter. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA


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