Metal- und Gothic-Club Final Destination in Frankfurt geschlossen

Frankfurt - Für viele Metal- und Gothic-Liebhaber in der Mainmetropole ist es ein schlechte Nachricht zum Jahresbeginn: Der Club "Final Destination" in der Frankfurter City ist geschlossen.

Im "Final" traf sich regelmäßig die "schwarze Szene" von Frankfurt und Rhein-Main (Symbolbild).
Im "Final" traf sich regelmäßig die "schwarze Szene" von Frankfurt und Rhein-Main (Symbolbild).  © 123RF/NejroN

Für die Anhänger der Metal- und Gothic-Szene im Rhein-Main-Gebiet war das Final Destination im Holzgraben über Jahre hinweg eine feste Institution. Doch damit ist es nun offenbar vorerst vorbei.

Die Disko der etwas anderen Art hat ihre Pforten geschlossen. Am 5. Januar wurde in dem Kellergewölbe in der Frankfurter City zum vorerst letzten Mal gefeiert. Bei "Dead’s Ball" standen Metalltore, Alternative und Hardcore auf dem Programm.

Schon einige Tage vorher gab der Betreiber des Clubs die Schließung in einem längeren Facebook-Eintrag bekannt. Demnach spielten bei seiner Entscheidung neben persönlichen Gründen auch finanzielle Gründe ein Rolle.

"Ich denke jeder von euch weiß, das die Geschäfte nicht mehr so rund laufen, wie noch vor 5 Jahren – der nicht enden wollende Sommer im letzten Jahr, hat uns fast das Genick gebrochen", heißt es wörtlich in dem Facebook-Eintrag.

Website online, jedoch ohne Programm

Ist dies nun das endgültige Ende für den 2005 gegründeten Club? Auf der Website des Final Destination wird in jedem Fall kein aktuelles Programm angezeigt.

Gothic- und Metal-Fans müssen jedoch vielleicht nicht für immer Abschied von ihrem geliebten "Final" nehmen. Es sollen bereits Gespräche laufen, den Club "in gute Hände zu übergeben".

Offensichtlich sind diese aber noch nicht abgeschlossen.

Final Destination doch bis 12. Januar geöffnet?

Update, 8. Januar, 15.30 Uhr: Laut unbestätigten Meldungen soll das Final Destination doch noch bis zum 12. Januar durchgehend geöffnet sein.

Dies deckt sich jedoch nicht mit den Angeben auf der Website des Clubs, wo nach wie vor für das Jahr 2019 keine Veranstaltungstermine angegeben werden.

Titelfoto: 123RF/NejroN


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