Wegen Westmarken-Übernahme: Sauber! Fit baut an und sucht neue Mitarbeiter

Das Traditionsunternehmen ist mit seinen Marken weiterhin kräftig im Aufschwung.
Das Traditionsunternehmen ist mit seinen Marken weiterhin kräftig im Aufschwung.

Hirschfelde - Fit ist längst nicht mehr nur Spülmittel. Das Traditionsunternehmen drückt weiter aufs Tempo: In Kürze sollen Cremes, Deos und Lotions der gekauften Marke „Fenjal“ vor Ort hergestellt werden. Dazu wird eine neue Halle gebaut.

Im Mai 2016 hatte Fit die Übernahme der Marke „Fenjal“ verkündet. Ein Jahr zuvor kam bereits die Kult-Marke „Gard“ zu Fit - die Produkte werden schon im Zittauer Ortsteil Hirschfelde hergestellt (TAG24 berichtete).

„Um Fenjal möglichst schnell in Zittau produzieren zu können, haben wir einige Maschinen vom vorherigen Besitzer Doetsch Grether gekauft“, erklärt Marketingleiter Markus Jahnke. 18 große Lkw seien nötig gewesen, um die Produktionsanlagen nach Ostsachsen zu bringen. Jahnke: „Die Zerlegungspläne für die Anlagen mussten wir selbst entwickeln, weil so etwas standardmäßig nicht vorgesehen ist.“ Aktuell läuft der Aufbau in Hirschfelde.

Zudem wird ein neues Produktionsgebäude gebaut, in der zweiten Jahreshälfte soll es fertig sein. Mit den Aufkäufen will Fit stärker im Körperpflege-Markt mitmischen. „Mit Fenjal haben wir eine internationale Marke erworben, die uns hoffentlich auch mit anderen Produkten den Weg in andere Länder erleichtert“, so Jahnke.

Angefangen hat Fit als Hersteller des berühmten Spülmittels. Nach und nach kaufte Fit dann bekannte Waschmittel-Marken wie Rei, Sanso, Sunil sowie Kuschelweich-Weichspüler. Im Sortiment: über 300 Artikel. Derzeit hat Fit mehr als 200 Mitarbeiter. Hinzu kommen zahlreiche ausgeschriebene Stellen. Nach eigenen Angaben wurden seit 1993 mehr als 150 Millionen Euro in das Unternehmen investiert.


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