37-Jähriger legt Schweinefleisch vor Moschee und wandert 15 Jahre in den Knast

Der 37-Jährige muss jetzt für 15 Jahre ins Gefängnis.
Der 37-Jährige muss jetzt für 15 Jahre ins Gefängnis.

Florida/USA - Weil Michael W. in den USA rohes Schweinefleisch vor einer Moschee ablegte, muss der 37-Jährige nun für satte 15 Jahre ins Gefängnis.

Im Januar 2016 randalierte er zunächst vor der Moschee in Titusville (im Osten Floridas). Eine Überwachunskamera zeichnete auf, wie der 37-Jährige zuerst die Fensterscheiben und Lampen mit einer Machete zerstörte und anschließend das rohe Schweinefleisch, welches im Islam nicht verzehrt wird, vor der Moschee ablegte.

Vor Gericht bekannte sich der 37-Jährige jetzt schuldig, die Moschee angegriffen zu haben sowie aus Hass gehandelt zu haben, wie "The Florida Today" jetzt berichtete. Beides zusammen stellt in den USA ein Schwerverbrechen da, weswegen er jetzt für mehrere Jahre ins Gefängnis kommt.

Nach seiner Haftstrafe bekommt Michael W. zusätzlich eine 15-jährige Bewährungsstrafe. Der 37-Jährige war bereits wegen diverser Diebstahls- und Verkehrsdelikte polizeibekannt und saß in jüngeren Jahren bereits im Gefängnis.

Imam Muhammad Musri, der mehrere Moscheen in Florida leitet, begrüßte das Urteil. "Die Intention muss es sein, ähnliche Hassverbrechen zu verhindern [...] Der Hass muss gestoppt werden."


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