Frau fährt Mädchen (13) tot! Die Details zu ihrer Person sorgen für Entsetzen

Florida (USA) - Mariana machte sich am Donnerstag wie immer mit dem Fahrrad auf den Weg in due Schule. Sie verabschiedete sich vorher von ihrer Familie. Zu diesem Zeitpunkt ahnte keiner, welch schreckliches Drama sich in den kommenden Minuten abspielen würde.

Micaela Coronel (25) fuhr eine 13 Jahre alte Schülerin tot.
Micaela Coronel (25) fuhr eine 13 Jahre alte Schülerin tot.  © Screenshot/Facebook/Polk County Sheriffs Office

Die 13-Jährige schwang sich auf ihr Rad, fuhr gegen 7.50 Uhr die Homosassa Road in Kissimmee, Florida, entlang, als ihr ein Mini-Van entgegenkam.

In dem saßen die Argentinierin Micaela Coronel und ihre Kinder. Unfassbar: die Frau fuhr los, ohne überhaupt etwas sehen zu können. Denn 80 Prozent ihrer Windschutzscheibe waren noch mit morgendlichem Frost bedeckt, wie Daily Mail berichtet.

Dennoch rauschte sie los, befuhr die gleiche Straße wie die 13-jährige Mariana und übersah die Schülerin! Coronel (25) stieß mit dem Mädchen zusammen.

Es wurde durch die Luft geschleudert und blieb schwer verletzt liegen. Die eilig herbeigerufenen Notärzte kämpften um das Leben der Schülerin. Sie wurde mit einem Helikopter in eine Klinik geflogen, in der sie später ihren schweren Verletzungen erlag.

Als wäre der Verlust für die Familie und die Mitschüler von Mariana nicht schon schlimm genug, so mussten sie anschließend erfahren, dass Coronel keinen Führerschein besaß!

Sheriff Grady Judd gab Details zur Verdächtigen bekannt.
Sheriff Grady Judd gab Details zur Verdächtigen bekannt.  © Screenshot/Facebook/Polk County Sheriffs Office

Sheriff Grady Judd, der den Fall am Donnerstag auf einer Pressekonferenz öffentlich machte, griff zu drastischen Worten: "Die Verdächtige hätte sich niemals hinter ein Steuer setzen dürfen. Das ist eine schreckliche, sinnlose Tragödie, die niemals hätte passieren dürfen. Das wundervolle Mädchen wäre in zwei Wochen 14 Jahre alt geworden. Niemand wird uns die 13-Jährige wieder zurück zu ihrer Familie bringen."

Anschließend erwähnt er einen weiteren Fakt, der die Gemüter erhitzt. Denn Coronel, die mit ihrer Familie seit Oktober 2018 in den USA war, hielt sich zuletzt illegal im Land auf, da ihre Arbeitsgenehmigung abgelaufen war. Ihr Mann besitzt unterdessen noch ein gültiges Arbeitsvisum.

"Sie ist hier illegal, sie fährt ei Auto ohne Führerschein, und sie tötet ein Kind. Das wäre schlichtweg nicht passiert, wenn sie in ihrem Herkunftsland Argentinien gewesen wäre. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, dass jemand, der illegal in unserem Land ist, das Gesetz mit Händen und Füßen tritt. Dafür gibt es keine Entschuldigung", so der Sheriff.

Für seinen Beitrag bekommt er viel Zustimmung, aber auch Gegenwind mit den Argumenten, dass der Unfall jedem hätte passieren können, egal ob illegal oder nicht.

Diese Diskussion wird den Eltern ihr geliebtes Kind aber auch nicht zurückbringen. Sie müssen nun ihre Tochter zu Grabe tragen.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Polk County Sheriffs Office


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