Paar kentert in Flitterwochen mit Segelyacht: Was dann passiert, gleicht einem Krimi

Florida - Es hört sich an wie ein Krimi, hat sich aber genauso zugetragen: Ein Ehepaar verbringt seine Flitterwochen auf einer Segelyacht. Der Katamaran sinkt, die Frau verschwindet. Bald wird klar: Ihr Mann hat sie umgebracht.

Isabella wurde Opfer ihres eigenen Mannes.
Isabella wurde Opfer ihres eigenen Mannes.  © Facebook/Find Isabella, Broward Sheriffs Office

Dabei hatte sich der Beschuldigte namens Lewis Bennett (41), ein britischer Ingenieur, die größte Mühe gegeben, den Mord an seiner Frau Isabella Hellman zu vertuschen. Er tischte der Polizei eine filmreife Lügengeschichte auf.

So behauptete Bennett laut "Mirror", dass in der fraglichen Nacht seine Frau Isabella das Ruder übernommen habe, während er schlief. Als er wachgerüttelt wurde, sei das Boot beschädigt und seine Frau verschwunden gewesen. Bennett setzte einen Notruf ab und wurde gerettet.

Von Isabellas Leiche fehlt trotz einer großer Suche in den Gewässern der Karibik vor Kuba, wo sie ursprünglich herkam, bis heute jede Spur. Doch was als tragischer Unfall begann, sollte sich bald als perfide geplantes Verbrechen entpuppen.

Denn dass Bennett entgegen eigener Aussagen praktisch keine Anstrengungen unternahm, um seine Frau zu finden, machte die Ermittler stutzig. Mehr noch: Nach nur 24 Stunden wollte er, dass Isabella für tot erklärt wird.

Das hatte offenbar einen guten Grund, denn nur so kam der 41-Jährige an das Haus seiner Frau. Die Polizei geht heute davon aus, dass er es nur darauf abgesehen hatte. Mittlerweile weiß man auch, dass es zwischen dem Paar wohl schon länger kriselte.

Darauf weisen Textnachrichten auf dem Handy der Toten hin. Schließlich konnte Bennett die Tat nicht mehr leugnen, allerdings betont er, nicht unter Vorsatz gehandelt zu haben. Im Januar wird ein Urteil gegen ihn erwartet.

Besonders tragisch: Das Paar hatte eine zweijährige Tochter namens Emelia. Sie lebt laut "Mirror" jetzt bei seinen Eltern in Southhampton. Ihren Vater wird sie so schnell wohl nicht wiedersehen.

Titelfoto: Facebook/Find Isabella, Broward Sheriffs Office

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